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Kiesewetter, der 300-Milliarden Euro-Mann

Archivmeldung vom 26.02.2024

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.02.2024 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić

Hermann Ploppa schrieb den folgenden Kommentar: "Der ehemalige Berufssoldat und christdemokratische Abgeordnete Roderich Kiesewetter übertrifft in seiner militärischen Schneidigkeit sogar Agnes Strack-Zimmermann. Da steht Roderich Kiesewetter in einer belebten Allee im Stadtzentrum von Kiew und spricht durch eine schlechte Übertragungsleitung zur deutschen Öffentlichkeit <1>. „Wir“ müssen in der Lage sein, den Ukraine-Krieg in das russische Kernland hineinzutragen, schwadroniert der Oberst im Ruhestand. „Wir“ müssen die Ukraine befähigen, russische Ölraffinerien zu zerstören. Das ist schon harter Tobak. Denn eine solche Einmischung in den ukrainisch-russischen Krieg würde Deutschland unweigerlich selber zum Kombattanten gegen Russland machen. Was bei dem jetzigen Verlauf des Krieges für Deutschland nicht gut ausgehen kann."

Ploppa weiter: "Doch der CDU-Bundestagsabgeordnete ist durchaus in der Lage, seinen Forderungskatalog zu erweitern. Die von der Ampel-Regierung aufgelegte Kriegsfinanzierung durch ein so genanntes „Sondervermögen“ in Höhe von 100 Milliarden Euro reiche beileibe nicht aus. Um Russland in die Schranken zu weisen, wäre eher ein Sonderetat von 300 Milliarden Euro unerlässlich <2>. Und immer wieder attackiert Kiesewetter Bundeskanzler Scholz. Scholz tue tatsächlich alles, um Putin zu gefallen. 

Der amtierende Bundeskanzler habe sogar im Hintergrund verhindert, dass die amtierende EU-Präsidentin Ursula von der Leyen als Nachfolgerin von Jens Stoltenberg neue Generalsekretärin wurde. Am Rande der gerade beendeten Münchner Sicherheitskonferenz betont Kiesewetter, dass mit dem russischen Präsidenten Putin grundsätzlich nicht zu verhandeln sei. Hier helfe nur die Sprache der Waffen. Und auch der Abzug der ukrainischen Soldaten aus der aufgegebenen Stadt Awdijewka sei eine kluge Maßnahme. Die ukrainische Regierung sei bestrebt, ihre eigenen Soldaten so schonend wie möglich einzusetzen. Deshalb seien bei der Schlacht um Awdijewka sieben mal mehr russische Soldaten gefallen als ukrainische Soldaten. Aber diese ukrainische Klugheit müsse jetzt massiv unterstützt werden. Und wieder einmal wie so oft bei Auftritten von Kiesewetter wird dieser nicht müde, für den Marschflugkörper Taurus zu werben. Die Ukraine benötige dringend eine effektive Luftwaffe <3>. Insgesamt wäre hier mehr Baerbock und Pistorius, und weniger Scholz notwendig....[weiterlesen]

Quelle: apolut von Hermann Ploppa

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