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Südwest Presse: Kommentar zu Mittelstand

Archivmeldung vom 07.07.2006

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.07.2006 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Mehr als 50 Prozent aller Investitionen im Unternehmenssektor, mehr als 70 Prozent aller Arbeitsplätze: Die 3,5 Millionen kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland sind eine große Stütze der deutschen Wirtschaft. Sie sind darüber hinaus Innovationsmotor und kreative Schaltzentrale dieses Landes.

Allerdings: So recht scheint das in den Köpfen vieler Banker, Investoren und Politiker nicht präsent zu sein. Hans Reich, Vorstandssprecher der bundeseigenen KfW-Bank, muss wieder einmal den Finger in die Wunde legen. Er schlägt Alarm. Kleinen und mittleren Unternehmen, vor allem jenen, die erst kurz am Markt sind, fehlt das Geld, um ihre zum Teil revolutionären Ideen und Innovationen umzusetzen, damit Marktpotenziale zu erschließen und vor allem neue Arbeitsplätze zu schaffen. Und wenn Fördergelder vorhanden sind, fließen sie fast zur Hälfte an Großunternehmen, die eigentlich finanzstark genug sind, um entsprechende Entwicklungen selbst zu tragen oder marktübliche Kredite dafür aufzunehmen.
Wieder einmal zeigt sich: Die Politik übersieht einen wichtigen Bereich, in dem sie das Versagen des Marktes korrigieren sollte und durch die Ausweitung der Förderung notwendige Anreize schafft. Und wieder wird deutlich: Banken und Sparkassen scheuen derzeit fast jedes Risiko, kümmern sich zu wenig darum, welches Potenzial Innovationen auch für ihr Geschäft haben.

Quelle: Pressemitteilung Südwest Presse

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