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Neue OZ: Am Abschleppseil

Archivmeldung vom 17.11.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.11.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

General Motors ist noch längst nicht über den Berg. Und seine Tochter Opel am Abschleppseil wird den Gipfel naturgemäß erst dann erreichen, wenn die Mutter das Schlimmste überstanden hat. Das kann noch Jahre dauern und ist sowieso fraglich, denn GM steckt immer noch in der tiefsten Krise seiner Geschichte.

Auch wenn die Verluste des zurückliegenden Quartals, des ersten nach der Schnell-Insolvenz, nicht so hoch ausfallen wie von vielen erwartet, stehen die Manager in Detroit noch vor gewaltigen Aufgaben. Sie müssen weltweit das Vertrauen der Kunden wiedergewinnen, ihre Benzinsäufer aus dem Programm nehmen und auf moderne, sparsame Autos setzen. Da müssen sie auf Opel vertrauen. Das ist auch der Grund für den Verbleib der Rüsselsheimer in der GM-Familie.

Aber wie geht es hier weiter? Der Ton zwischen Berlin und den Bundesländern mit Opel-Standorten wird schärfer. Bevor überhaupt klar ist, ob GM deutsche Staatshilfe für seine Tochter beantragt, gibt's schon Streit. Die Landesfürsten sehen die Jobs in ihrer Region, Wirtschaftsminister Brüderle setzt auf den freien Markt. Denn Opel wurde schon einmal geholfen. Ohne die kurzzeitige staatliche Geldspritze und ohne Abwrackprogramm stände der Autobauer bereits am Abgrund, wäre er vielleicht schon einen katastrophalen Schritt weiter.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

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