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WAZ: Iranisches Säbelrasseln

Archivmeldung vom 29.12.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.12.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die Straße von Hormus ist die Meerenge zwischen dem Iran und dem Oman. Sie ist an der schmalsten Stelle nicht mal sieben Kilometer breit und damit leicht zu kontrollieren - und auch zu blockieren. Also ja: Die iranische Kriegsmarine könnte umsetzen, was sie androht. Und Folgen hätte es auch: Über diese Wasserstraße läuft der Ölexport Saudi-Arabiens, der Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwaits, des Irak und des Iran.

Nach US-Angaben geht weltweit knapp ein Drittel des verschifften Öls durch die Meerenge. So weit, so schlecht, so verfahren die Lage im Streit um das iranische Atomprogramm. Doch derzeit ist die Drohung vor allem eins: ein Säbelrasseln. Zeigst du mir deine Werkzeuge, zeig' ich dir meine, dann überlegen wir, ob es nicht doch besser ist, die Waffen schweigen zu lassen. Eine Lösung des Konflikts ist aber nicht in Sicht.

Der Iran, so geschwächt die Regierung angesichts der grünen Revolution im Land auch war, ist der große Gewinner in der Region. Das Land ist eine starke Hegemonialmacht, die die Schwäche Syriens nutzt und seinen Einfluss weit in den Irak hinein ausgedehnt hat. Sicherer ist die Welt dadurch aber nicht geworden.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (ots)

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