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Rheinische Post: Neue Messlatte beim Abitur

Archivmeldung vom 10.12.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.12.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Wer mit seiner Familie von Düsseldorf nach München zieht oder von Berlin nach Düsseldorf, bekommt Probleme: Hier besuchen die Kinder vier Jahre die Grundschule, dort sechs. Mal wird das Abitur nach zwölf, mal nach 13 Jahren abgelegt. Und das Leistungsniveau der Schulen ist unakzeptabel unterschiedlich hoch.

Die Pisa-Studien haben belegt, dass die Leistungen der Schüler in Brandenburg teilweise um ein ganzes Schuljahr hinter denen der Schüler aus Sachsen oder Bayern zurückbleiben. Das liegt selbstverständlich am Schulsystem und nicht an den Kindern. Die Angleichung des Leistungsniveaus für alle Jahrgangsstufen ist also dringend notwendig - aber bitte auf Flughöhe der Pisa-Gewinner. Die Politik hat die ersten Schritte dazu bereits getan. Der Vorstoß der fünf Länder, ihr Abitur nicht nur vergleichbar, sondern weitgehend einheitlich zu gestalten, ist sinnvoll. Er bringt Dynamik in den Angleichungsprozess und kann zur Messlatte für die anderen werden. Immerhin haben sich die Pisa-Sieger-Länder Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen zusammengefunden. Dass sich Mecklenburg-Vorpommern angeschlossen hat, das bei ökonomischen Ländervergleichen oft die rote Laterne hat, ist clever und mutig von den ostdeutschen Küstenbewohnern. So sollte Bildungspolitik sein.

Quelle: Rheinische Post

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