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WAZ: Keine Panik, aber Schutz

Archivmeldung vom 21.11.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.11.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Waffen im Internet, ein Spruch auf der WC-Wand - man befürchtete neue Amokläufer. Und bot das volle Programm: Polizei, Festnahme, Schulräumung. Dann: falscher Alarm.

Gott sei dank! Doch schon werden Stimmen laut, die den Einsatz als Panik-Mache verteufeln. Sicher, da schaukeln sich Emotionen hoch. Doch was ist die Alternative? Diese Einsätze sind zunächst einmal Ausdruck der Vorsicht. Sie dienen - das darf man nicht vergessen - dem Schutz von Schülern und Lehrern. Nach dem Amoklauf in Finnland mit neun Toten und zwölf Verletzten hieß es sofort: Warum hat die Polizei die Hinweise aus dem weltweiten Netz nicht ernst genommen! Gestern waren die Fakten dünner. Doch konnte man genau wissen, ob es sich um ein Versehen, einen Scherz oder eine wirkliche Bedrohung handelte?

Es ist ganz normal, dass der Alltag erst wieder neu erarbeitet werden muss. Was Gerücht ist, was Hinweis - das ist oft schwer zu sagen. Dass die, die unter falschen Verdacht geraten, leiden, ist sehr, sehr bitter. Aber es ist die Schuld der Trittbrettfahrer oder düsterer Spaßmacher - nicht die der Polizei.

Quelle: Pressemitteilung Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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