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WAZ: Die Richtung stimmt

Archivmeldung vom 31.12.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.12.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die Bundesagentur für Arbeit und das Arbeitsministerium haben sich ambitionierte Ziele gesetzt. Völlig zu Recht. Die Wirtschaft brummt und Arbeitgeber suchen zum Teil händeringend nach Personal. Wann also, wenn nicht jetzt, haben die Jobcenter die Chance, verstärkt auch Langezeitlose wieder in Lohn und Brot zu bringen?

Ob die Jobcenter die Zielvorgaben erreichen, ist völlig offen. Kein Mensch kann jetzt sagen, ob Ende 2011 tatsächlich 16 Prozent der kurzfristig Arbeitssuchenden sofort einen neuen Job bekommen haben. Viel fraglicher noch ist, ob es den Jobcentern gelingt, mehr Langzeitarbeitslose zu vermitteln. Dies ist nötiger denn je, nachdem die Regierung die Ein-Euro-Jobs reduzieren will. Auch hier hat sie Recht. In aller Regel sorgen diese Stellen nicht dafür, dass Langzeitarbeitslose am Ende wieder eine feste Stelle bekommen. Den schwer vermittelbaren Langzeitarbeitslosen helfen die Zielvorgaben freilich wenig. Man kann es wie die Grünen halten und sagen: Die Langzeitarbeitslosen bleiben so auf der Strecke. Ehrlicher wäre eine andere Antwort: Es gibt langzeitarbeitslose Menschen, die sind einfach nicht mehr vermittelbar - Zielvorgaben hin oder her.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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