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RNZ: Klare Botschaft

Archivmeldung vom 06.06.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.06.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Der Besuch von US-Präsident Barack Obama in Deutschland diente vorrangig einem Ziel: Dem Besuch des Konzentrationslagers in Buchenwald. Denn die Gedenkstätte stellt das perfekte Bindeglied zwischen Obamas Stationen in Kairo und Frankreich dar. Sie leitet einerseits über zum Erinnern an die Landung der Alliierten in der Normandie.

Der Besuch ist aber zugleich ein wichtiges Zeichen für die Gegenwart. Obama signalisiert damit Israel - und den jüdischen Wählern in den USA - dass er weiterhin fest an der Seite des amerikanischen Verbündeten im Nahen Osten steht und dessen Sicherheit garantiert. Eine Sicherheit, die für die Israelis auch deshalb so wichtig ist, weil sie diese in der leidvollen jüdischen Geschichte allzu oft vermisst haben. Nicht zuletzt richtet sich Obamas Besuch in Buchenwald auch an die muslimische Welt. Schon in seiner Rede in Kairo hat er Versuche zur Leugnung des Holocaust ausdrücklich zurückgewiesen. "Die Menschlichkleit des anderen anzuerkennen" forderte der US-Präsident in der ägyptischen Hauptstadt - und hat dies mit den Bildern aus dem Konzentrationslager eindrucksvoll untermauert. Angesichts dieser Botschaft ist es müßig, die Stunden zu zählen, die Obama hier verbracht hat - denn mit Deutschland hatte sein Besuch nur am Rande zu tun.

Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung (von Christian Altmeier)

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