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Neue Westfälische: Staus im Osterverkehr

Archivmeldung vom 31.03.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.03.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Für alle Christen ist Ostern ein ganz besonderes Fest. Sie denken an die Passion - und an Jesu Auferstehung. Viele Urlauber besitzen dafür keine Antenne. Sie haben den tieferen Sinn des Osterfestes verdrängt, vermutlich ist er einigen sogar schon gänzlich abhanden gekommen - sie denken an Urlaub.

Doch unbeschwert reisen dürfen sie nicht. Wenn sie sich hinter das Steuer ihres Autos setzen, kommen sie sehr bald wieder zum Stehen. Stundenlang im Stau - da hilft dann auch kein Beten. Die Autobahnen können dem gewaltigen Andrang der "Lemminge" nicht Herr werden. Sie sind völlig überlastet. Deutschland im Stau - das kommt alle Jahre wieder. Nicht nur dann, wenn die Urlaubswellen rollen, sondern auch im Berufsverkehr werden Hunderttausende jeden Tag zur Langsamkeit gezwungen. Darauf liegt kein Segen. Aber allein die Baustellen zu verfluchen, ist dumm. Denn sie tragen nicht die Schuld. Es sind die vielen Autos selbst und die Lastwagen, die die Autobahnen immer wieder und immer schneller kaputtmachen und die vielen Baustellen erfordern. Vielleicht hat das der christliche Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) noch nicht ganz verstanden. Er will den Autoverkehr zu Ostern "störungsfrei" machen und die Baustellen "schneller abbauen". Herrgott, wie soll das gehen?

Quelle: Neue Westfälische

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