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Ostsee-Zeitung: Kommentar zum Rettungsplan Schifffahrt

Archivmeldung vom 01.12.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.12.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Den Schiffsfinanzierern droht die Luft auszugehen. Die Reeder stehen vor riesigen Nachschuss-Forderungen ihrer Banken. Es ist kein Zufall, dass ausgerechnet Hamburg in dieser Situation mit einem Rettungsplan vorprescht.

Hier sitzen die großen Reedereien - und auch die HSH-Nordbank hat in der Hansestadt ihre Firmenzentrale. Die angeschlagene und von Skandalen erschütterte Landesbank ist der größte Schiffsfinanzierer weltweit. Was bisher vom Hamburger Rettungsplan bekannt wurde, wirkt vor diesem Hintergrund wie regionale Standortpolitik. Eine HSH-Pleite käme die Hansestadt - und Schleswig-Holstein - ziemlich teuer. Mit Geld vom Bund ließe sich das Fiasko eventuell noch abwenden. Und am Ende könnten vor allem Werften in Korea vom deutschen Steuergeld profitieren, fürchten Kritiker. Das sind viele Zweifel, die die Macher des Rettungspaktes noch ausräumen müssen.

Quelle: Ostsee-Zeitung

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