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Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema "Hilfe aus Fernost"

Archivmeldung vom 22.12.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.12.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Hat China einen Narren am Euro gefressen oder warum will das Land den EU-Staaten dabei helfen, ihre Währung zu stabilisieren? Nun: So ganz uneigennützig kommt dieses Hilfsangebot nicht. China hat im Sommer Japan als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt abgelöst. Entwickelt das Land sich weiter so rasant wie es einige Experten prognostizieren, wird es spätestens in zehn Jahren an der Spitze dieser Liste stehen - vor den USA.

China weiß, dass es den Gipfel nicht ohne Hilfe erklimmen kann. Es braucht Partner: stabile, weil politische berechenbare, und verlässliche, weil zahlungsfähige Länder, die sein Wirtschaftssystem im besten Fall als Marktwirtschaft anerkennen. Die Mitglieder der Europäischen Union sträuben sich bislang zu Recht dagegen. Ein weiterer Grund, warum China sich anbietet: Mit etwa 2,7 Billionen Dollar verfügt das Land über die größten Währungsreserven der Welt. Das Geld hat es auch in Euro investiert. Sollte sich die Krise der Währungszone ausbreiten, ohne dass ein Gegenmittel gefunden wird, müsste China um den Wert dieser Anlagen fürchten.

Quelle: Westfalen-Blatt

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