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Rheinische Post: Skandal-Prozess

Archivmeldung vom 21.11.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.11.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Der Prozess gegen den deutschen Schüler Marco W. in der Türkei ist zu einem Skandal geworden. Seit fast acht Monaten sitzt der Jugendliche hinter Gittern. Der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs einer 13-jährigen Britin ist bis heute nicht geklärt. Der Skandal ist auch nicht, dass die türkischen Behörden ermitteln.

Dazu sind sie verpflichtet. Auch die deutsche Justiz hätte einer solch schwerwiegenden Beschuldigung nachgehen müssen. Der Skandal ist, dass bis heute keine schriftliche Aussage des Mädchens vorliegt. Der Prozess kann nicht mehr in einer vorurteilsfreien Art erfolgen. Wer will eigentlich Aussagen noch auf ihren Wahrheitsgehalt hin prüfen, die über ein halbes Jahr nach dem behaupteten Tathergang liegen? Außerdem muss die Möglichkeit bestehen, das Mädchen selbst zu befragen. Marco W. bestreitet den Vorwurf. Wiegt sein Unschuldsbekenntnis so wenig, dass man ihm nicht einmal bis zur abschließenden Klärung Haftverschonung gewährt? Die türkische Justiz ist verpflichtet, die Klärung des Falles zügig voranzutreiben. Doch das Gegenteil ist der Fall. Das Gericht setzt auf Zeit und bestraft einen Jugendlichen mit der überlangen Untersuchungshaft für etwas, von dem nicht feststeht, dass es überhaupt passiert ist.

Quelle: Pressemitteilung Rheinische Post

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