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Südwest Presse: KOMMENTAR: Überschuldung

Archivmeldung vom 10.11.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.11.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die Wirtschaft läuft, doch noch nie waren so viele Bürger so überschuldet wie gegenwärtig. Natürlich hat das oft persönliche Ursachen, etwa Scheidungen. Auch leben manche Menschen finanziell riskant und geben auf Dauer mehr aus, als sie einnehmen. Doch hinter der Überschuldung stecken bei weitem nicht nur Schicksalsschläge und Unvernunft.

Zum einen fußt der Erfolg vieler Wirtschaftsbranchen auf Schulden. Konsumenten werden mit Ratenkäufen geködert, und der vielen Billigkreditangebote kann man sich kaum mehr erwehren. Dass dies eine ganze Volkswirtschaft ins Wanken bringen kann, zeigt die US-Hypothekenkrise - sie wurde ausgelöst, weil den Bürgern massenweise Kredite für überteuerte Häuser angedreht wurden, die diese nun nicht mehr bedienen können.
Auch ist die deutsche Überschuldung eine Schattenseite des Aufschwungs. Die wirtschaftliche Lage der Privathaushalte ist häufig schlechter als die Stimmung. Wer aus der Arbeitslosigkeit einen der vielen neuen Billigjobs mit unverschämten Niedriglöhnen antritt, hat nicht mehr Geld in der Tasche als zuvor. Aber er hat womöglich den Wunsch, sich etwas mehr zu leisten. Auch die Mehrwertsteuererhöhung sowie steigende Energie- und Lebensmittelpreise machen das Leben teurer, besonders für Familien. Reale Entlastung wäre da besser als rosige Aufschwunggefühle, die bei der Schuldnerberatung enden.

Quelle: Pressemitteilung Südwest Presse


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