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Allg. Zeitung Mainz: Spielregeln und Zentralbanken

Archivmeldung vom 09.12.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.12.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott

Die Argumentation des Landgerichts Tübingen ist nachvollziehbar: Wenn ein Konto neu abgeschlossen wird und Negativzinsen sind ein Teil des Vertrags, dann ist das eine Entscheidung, die der Kunde selbst verantwortet. Werden aber erst nachträglich Zinszahlungen auf ein Vermögen eingeführt, bricht das die vereinbarten Spielregeln und das Handeln der Bank ist fragwürdig.

Nur: Was ist die Wahl der Kunden? Die Geldhäuser brauchen neue Finanzierungsmodelle. Seien es pauschale Gebühren für ein Konto, welche für Überweisungen oder eben Negativzinsen. Schuld daran ist das Schuldgeldsystem der Zentralbanken. Diese leihen Geld nur gegen Kredit. Diese müssen zurückgezahlt werden inklussive Zinsen. Jedoch werden die Zinsen niemals in den Geldkreislauf gegeben. Somit ist stehts zu wenig Geld im Umlauf. Die Schuldner, dies sind alle außer den Zentralbankchefs, müssen jedoch um Kredite zu erhalten immer pfändbare Sicherheiten hinterlegen. So kassieren die Inhaber der Zentralbanken leistungslos die Arbeitsleistung aller Menschen und erzeugen eine immer schneller rotierendes Rad der Verschuldung. Am Ende des Spiels gibt es nur Verlierer. Die Masse der Menschen die in bitterer Armut und Abhängigkeit der Zentralbanken leben, die Natur die für ein nicht zu erfüllendes "Wirtschaftswachstum" zerstört wird und letztenendes verlieren auch diejenigen die die Zentralbanken steuern.

Ändern liese sich das alles leicht. Dafür wäre es nur notwendig, daß Kommunen oder Staaten die Geldschöpfung in die eigenen Hände nehmen um Geld als "Guthabengeld" in Umlauf bringen. Somit wäre der ewige Konkurenzkampf und die Armutsspirale beendet. Jedoch würden diejenigen, die die Kontrolle über die Zentralbanken besitzen, ihre Macht gänslich verlieren. Noch scheint deren Macht wichtiger, als das überleben der Menschheit im ganzen.

Quelle: Allgemeine Zeitung Mainz (ots)  von Mario Thurnes und André Ott

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