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Rheinische Post: Bayers Rechnung geht nicht auf

Archivmeldung vom 30.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott

Als Werner Baumann 2016 das Steuer bei Bayer übernahm, kündigte er an: "Bayer wird sich nicht radikal ändern, es bleibt bei Evolution statt Revolution." Das Gegenteil wurde der Fall. Baumann baute den Leverkusener Konzern grundlegend um. Er übernahm mit Monsanto das unbeliebteste Unternehmen der Welt, um den mittelgroßen Pharmahersteller Bayer vor der Übernahme durch einen Pharmagiganten zu schützen. Drei Jahre nach Beginn der Schlacht zeigt sich: Die Rechnung geht nicht auf.

Bayers Aktienkurs brach ein, zumal der Konzern die Glyphosat-Klagewelle unterschätzt hat. Zugleich taten sich im Pharma-Kerngeschäft überall Krisenherde auf, weil das Management viel länger und intensiver als geplant mit der Übernahme beschäftigt war. Nun soll ein Kahlschlag von 12.000 Stellen die Befreiung bringen, das Kerngeschäft flott machen und den gefährlich niedrigen Kurs treiben. Doch selbst das funktionierte gestern nicht, die Börse blieb misstrauisch.

So lange Werner Wenning Aufsichtsratschef ist, hat Werner Baumann nichts zu fürchten. So lange wird es bei Bayer in Deutschland auch keine Kündigungen geben. Diese Revolution wird Wenning, und das ist der Trost der Mitarbeiter, dann doch nicht zulassen.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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