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Lausitzer Rundschau: Offenbarungen der Bahn

Archivmeldung vom 18.12.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.12.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die Bahn kappt die einzig noch verbliebene direkte Zugverbindung von Berlin nach Cottbus am frühen Abend und verkauft das als witterungsbedingte Einschränkung in der Fahrzeugverfügbarkeit. Das ist bei Licht betrachtet nicht nur eine Unverschämtheit gegenüber den Bahnkunden. Es ist eine Offenbarung der Deutschen Bahn:

Sie hat den Regionalverkehr nicht im Griff. Und das, obwohl allein Brandenburg jedes Jahr 200 Millionen Euro aus Steuergeldern dafür zahlt. Nicht zu vergessen jene zweistelligen Millionen-Beträge, die von Brandenburg und Sachsen für den Kauf von neuen Doppelstockwagen investiert wurden. Der Regionalverkehr ist dadurch keineswegs besser geworden, wie Reisende in diesen Tagen nicht nur bei der S-Bahn oder in Regionalexpress-Zügen erleben müssen. Wie soll das auch gehen, wenn die Milliarden-Gewinne aus dem Betrieb des Netzes und dem Regionalverkehr an die Konzernzentrale abgeführt werden? Die kauft dafür dann alle möglichen Unternehmensbeteiligungen in aller Welt. Sie rafft das Kapital für einen möglichen Börsengang zusammen und vergisst dabei ihr ureigenes Geschäft. Die Reisenden bekommen das zu spüren: mit schlechteren Verbindungen, fragwürdigem Service und steigenden Preisen. 

Quelle: Lausitzer Rundschau

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