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KenFM: Das Digitale-Versorgung-Gesetz und die Telematikinfrastruktur

Archivmeldung vom 13.12.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.12.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott

Wir leben in brüchigen Zeiten. Aktuell begegnet kritischen Bürgern der Vorwurf des dünnes Eises auf dem sie sich argumentativ bewegen würden. Einbruchgefahr. Es gibt doch so einiges und immer mehr zu hinterfragen, hinsichtlich einer Entwicklung unserer Gesellschaft, die sich für viele Menschen zu einer permanenten Herausforderung kristallisiert.

Neben der Dünnhäutigkeit, der Gereiztheit zeichnet sich bei vielen Bürgern zunehmend eine lähmende Resignation ab hinsichtlich des bekannten Selbstverständnisses seitens der ausführenden Politik Gesetze zu beschließen, die das Individuum Mensch, also den Bürger durchleuchten, offenlegen. Natürlich unfreiwillig, erzwungen, eingefordert. Die Menschen sind in vielerlei Hinsicht sehr öffentlich geworden.

Nun sollte man differenzieren zwischen denen, die sich in gewisser Betrachtung freiwillig nackig machen, Stichwort Social Media Offenbarungen und jenen die nötigend gezwungen werden die berühmtem Hosen runterzulassen. Stichwort, der gläserne Bürger. Die erstgenannte Variante Bürger wird bedient, verwöhnt oder belohnt durch die dankbare Zulieferungsindustrie, die vermeintlich modern und innovativ entsprechende Bedienungsmodule auf den stetig wachsenden und dürstenden Markt permissiver Menschen wirft. Dies bedachten wohl auch die Designer aus dem Hause Lego. Seit Jahrzehnten in Millionen Haushalten und Familienbiografien in diesem Land fest verankert, in der DDR über die Variante Pebe (1) , für kreatives stundenlanges haptisches Werkeln.

Anscheinend muss nun auch hier die Zukunft, also die Gegenwart bedient werden. Lego-Nummer 42099 ist das erste Spielzeug des dänischen Baustein-Konzerns, dass nur noch zusammen mit einem Smartphone funktioniert, d.h. um den Monster-Truck (1000 Teile für schlappe 200€) nach Zusammenbau bewegen zu können, muss zuvor die Lego-App „Control+ auf dem Mobilgerät installiert werden. Problematisch? Nein, weil nach aktueller Statistik 33% der deutschen 8-9 jährigen, 75% der 10-11jährigen und 95% der 12-15jährigen im Besitz eines eigenen Multifunktionsgerätes sind (3).

Das entlastet die gestressten Eltern, freut das Unternehmen Lego und vor allem die Mobilfunkindustrie. Die reagiert dementsprechend und macht sich auch so ihre Gedanken um die kleinen Jungbesitzer. Wir leben in unsicheren Zeiten. Die Leichtigkeit des Seins im Alltag unserer Kinder scheint, bzw. wirkt wie ein Traum vergangener Zeiten. Der permanente Druck auf die jungen Seelen über unterschiedlichste Gesellschaftsebenen gehört zum Alltag der heutigen Kindergeneration…weiterlesen hier: https://kenfm.de/tagesdosis-12-12-201...


Quelle: KenFM von Bernhard Loyen

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