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Neue OZ: Vertrauensverlust

Archivmeldung vom 12.06.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.06.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Es war der dramatischste Kurssturz in der Geschichte der Wall Street. Innerhalb einer halben Stunde rauschte der weltweit bedeutendste Börsenindex um rund zehn Prozent nach unten - um sich kurz darauf ähnlich schnell zu erholen.

So spektakulär dieser Blitz-Crash war, so unglaublich ist es auch, dass gut einen Monat danach noch immer nicht Klarheit darüber herrscht, worin die Gründe für diese irrationalen Kursbewegungen lagen. Und warum haben die vorhandenen Notmechanismen nicht funktioniert? Die im Nebel stochernde US-Börsenaufsicht bekleckert sich nicht mit Ruhm.

Bislang kann nur spekuliert werden: War die Ursache der Dow-Jones-Talfahrt eine Order, bei der versehentlich eine Milliarde statt einer Million Papiere verkauft werden sollten? Lösten plötzlich massenhafte Stop-Loss-Aufträge, bei denen Wertpapiere automatisch bei Unterschreiten einer bestimmten Kursschwelle veräußert werden, das Chaos aus? Oder bewirkte das eine das andere?

Sicher ist nur, dass solche Vorfälle weiter am Vertrauen in die Finanzwirtschaft kratzen. Deren Image ist nach dem Lehman-Desaster ohnehin schon beschädigt. Solange die panischen Ereignisse vom 6. Mai nicht vollständig aufgeklärt sind, muss man die nun installierte Notbremse der US-Börsenaufsicht selbst als Panikreaktion verstehen. 

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

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