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WAZ: Leberversagen durch Paracetamol

Archivmeldung vom 10.04.2008

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.04.2008 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Paracetamol fehlt in kaum einer Hausapotheke. In Büroschubladen findet man das Schmerzmittel wie auch in Damenhandtaschen. Dass sowas zu akutem Leberversagen führen kann - vielleicht sogar zum Tod? Bevor jetzt Angst und Panik herrscht, sei gesagt: Nicht die gelegentliche Einnahme ist das Problem.

Die Gefahr besteht in der Überdosierung, so haben Wissenschaftler herausgefunden. Das wirkliche Problem ist: Mittel wie Paracetamol gegen Kopfweh werden eingeworfen wie Pfefferminz gegen Mundgeruch. Unbekümmert übt sich der Verbraucher in der Selbstmedikation. Man könnte eine generelle Verschreibungspflicht fordern. Es ist nicht die Lösung. Erstens: So etwas dauert. Und: Wer will, kann auch dann die Tabletten horten. Zweitens (wichtiger): Warum schieben wir die Verantwortung ab? Immer wieder fordern wir den mündigen Patienten. Und versagen kläglich im mündigen Umgang mit den Pillen. Es muss klar sein, dass jedes Medikament, egal, wie schön es beworben wird, Nebenwirkungen hat. Also vorsichtig - und lieber zum Arzt.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (von Petra Koruhn)

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