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WAZ: Was die SPD will - Bahn fährt im Kreis

Archivmeldung vom 15.04.2008

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.04.2008 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Da können sich doch mal wieder alle feiern: Die Teilprivatisierung der Bahn ist gerettet und zugleich verhindert; das Volksvermögen Bahn bleibt dem Volk erhalten, und zugleich erhält der Logistikkonzern an der Börse von Investoren genug Geld, um gedeihlich weiter wachsen und schöne Bahnhöfe bauen zu können.

So sieht die Kunst des politischen Kompromisses aus - und der Volksverdummung. Die Strategie "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass" ist einzig dazu da, das Thema Bahnprivatisierung gesichtswahrend für alle so lange am Leben zu halten, bis andere Mehrheitsverhältnisse in Deutschland herrschen. In diesem Jahr geht angesichts der Wackelbörse ohnehin nichts. Sollte es bei der Bundestagswahl 2009 eine Schwarz-Gelbe Mehrheit geben, dann gehen 49,9 Prozent der Bahn weg. Bei einer linken Mehrheit bleibt die Bahn, was sie ist: ein Staatsunternehmen, weil Investoren kaum bereit sind, Geld für ein Unternehmen mit dem Verkehrsminister im Cockpit zu geben. Und bei einer neuen Großen Koalition geht auch der Streit von neuem los. Sie fährt im Kreis, die Bahn.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (von Thomas Wels)

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