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WAZ: Podolskis Aussetzer

Archivmeldung vom 05.03.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.03.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Manchmal ist es angebracht, sich an die eigene Nase zu fassen. Sensibilität ist bei Journalisten leider keine Selbstverständlichkeit. Und wenn es stimmt, was aus der Münchener Mixed-Zone erzählt wird, dann hat sich ein Reporter vom DSF nicht gerade geschickt angestellt.

Ein Interview mit Lukas Podolski kurz nach einem schlechten Spiel und einer Niederlage mit der Bemerkung zu beginnen, seine beste Szene habe er wohl beim Aufwärmen gehabt, wirkt auf den Betroffenen nun mal nicht halb so witzig wie gedacht.

Podolskis Reaktion ist dadurch noch lange nicht zu rechtfertigen. Sich im Ton zu vergreifen und wie ein Halbstarker am Stadionausgang "Komm, komm, komm raus" zu rufen und damit indirekt körperliche Gewalt anzudrohen, ist vollkommen inakzeptabel.

Das alles ist kein gutes Zeichen für die Gemütsverfassung des Kölners, dem auf dem Rasen seit Wochen nicht viel gelingt. Und: Es ist noch kein Jahr her, als Podolski seinem Kapitän Michael Ballack beim WM-Qualifikationsspiel in Wales mit der Hand durchs Gesicht wischte - damals wie heute hatte sich Podolski nicht im Griff. Es stellt sich die Frage, wer auf den Kölner einwirken kann. Im Verein ist niemand in Sicht, beim DFB müsste es Joachim Löw sein. Aber Verband und Bundestrainer haben bekanntlich derzeit ganz andere Sorgen.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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