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Neue OZ: An den Pranger

Archivmeldung vom 01.12.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.12.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Das war klar: Julian Assange, der Frontmann von Wikileaks, hat sein Pulver noch lange nicht verschossen, sondern sitzt noch auf einem Berg mehr oder weniger brisanten Materials. Wer haufenweise Militärdokumente zu den Kriegen in Afghanistan und Irak sowie massenhaft vertrauliche US-Depeschen zugespielt bekommt, vor dem ist wohl so gut wie niemand mehr sicher.

Nun will sich Wikileaks also die Finanzwelt vornehmen. Man kann sicher sein, dass diese Enthüllungen erneut große Schlagzeilen, aber auch neue Kritik an Assange auslösen werden. Es greift freilich zu kurz, nur die Enthüller an den Pranger zu stellen.

Zwar betreiben die Verantwortlichen von Wikileaks ein gefährliches Geschäft, weil sie die Folgen ihrer Veröffentlichungen längst nicht in jedem Fall übersehen können. Doch fest steht zugleich: Es gibt nicht nur schützenswerte Geheimnisse, sondern gerade auf politischer und wirtschaftlicher Ebene auch eine Menge Vertuschungsversuche und Vorgänge, die dringend ans Licht der Öffentlichkeit gehören. Umstrittene Militär-Operationen gehören dazu, ebenso wie die Aktionen von Geldwäschern und windigen Finanzjongleuren. Hier ist und bleibt volle Aufklärung ein hohes Gut. 

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

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