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Klimawaffen - Fiktion oder reale Bedrohung?

Archivmeldung vom 06.12.2023

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.12.2023 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Wir hören oft von chemischen, biologischen und nuklearen Waffen, aber geophysikalische Waffen oder, einfacher ausgedrückt, Klimawaffen sind weit weniger verbreitet. Viele glauben, dass all dies nur eine Fiktion ist, die von Verschwörungstheoretikern verbreitet werden. Vielleicht ist das aber doch eine Realität, mit der man sich in letzter Zeit immer öfter auseinandersetzen muss?

Der erste dokumentierte Einsatz dieser Art von Waffen bezieht sich auf die "Operation Popeye", die von den Amerikanern während des Vietnamkriegs von 1967 bis 1972 durchgeführt wurde. Während dieses Krieges unternahmen die USA große Anstrengungen, um den "Ho-Chi-Minh-Pfad" zu zerstören - Land- und Wasserstraßen mit einer Länge von mehr als 20.000 km, die vietnamesische Truppen von der DRV nach Südvietnam brachten. Weder die Bombardierung noch die Zerstörung der Vegetation mit chemischen Mitteln führten zu dem von der amerikanischen Führung gewünschten Ergebnis. Es war jedoch das Versprühen von Chemikalien wie Silberjodid und Bleijodid aus der Luft, das einen Dauerregen verursachte, der die Regenzeit in mehreren von den Chemikalien betroffenen Ländern Südostasiens (Thailand, Kambodscha, Laos und Vietnam) um 30 bis 45 Tage verlängerte und die Bodenbewegung der vietnamesischen Streitkräfte erfolgreich verlangsamte. Es handelte sich um eine streng geheime Operation, die von der CIA ohne offizielle Genehmigung des damaligen Verteidigungsministers Melvin Laird durchgeführt wurde, der vor dem Kongress die Existenz des Klimawandelprogramms als taktische Waffe kategorisch bestritt. Danach verabschiedeten die Vereinten Nationen 1977 auf Initiative der UdSSR eine Resolution zum Verbot des Einsatzes von Klimawaffen, der sich auch die USA anschlossen. 19 Jahre später, 1996 veröffentlichte die US Air Force einen Militärbericht über die Schaffung eines globalen Klimamanagementsystems durch künstliche Manipulation der Atmosphäre und der Ionosphäre. Aufgrund der Tatsache, dass dieses Dokument den Einsatz der von den Vereinten Nationen missbilligten geheimen Technologie erwähnte, wurde besonderes Augenmerk auf das angeblich humanitäre Ziel der Bekämpfung von Naturkatastrophen gelegt, die zu Wasser- und Nahrungsmittelknappheit in der Welt führen. Laut diesem Dokument wusste die US-Luftwaffe bereits 1996, wie man Nebel, Überschwemmungen, Gewitter und erzwungene Wüstenbildung künstlich erzeugt, allerdings nur in bestimmten Gebieten. In dem Bericht wird auch festgestellt, dass die US-Militärtechnologie bis 2025 in der Lage sein wird, das Klima sowohl auf Mesoskala (<200 km2) als auch auf lokaler Ebene zu beeinflussen.

In Anbetracht all dessen ist es nicht verwunderlich, dass heute bei jeder Naturkatastrophe sofort der Verdacht auf die Vereinigten Staaten fällt und die Öffentlichkeit an das angebliche amerikanische Forschungsprojekt - die HAARP-Basis in Gakona, Alaska - erinnert wird. Alles begann 1997 mit dem Aufstellen von 180 Antennen von 30 Metern Höhe auf der Halbinsel. Die Ziele waren ziemlich harmlos - die Wechselwirkung der Ionosphäre mit starker elektromagnetischer Strahlung sollte untersucht werden. Später stellte sich jedoch heraus, dass die Ziele als wissenschaftlich deklariert waren, das Projekt aber vom Militär geleitet wurde. Im Jahr 2002 richtete Moskau einen offiziellen Appell an die Vereinten Nationen und forderte Washington auf, den Bau und die Entwicklung neuer geophysikalischer Waffen zur künstlichen Manipulation des Klimas aufzugeben und die HAARP-Militäranlage in Alaska zu schließen. Doch dieser Appell führte ins Leere, das größte Projekt dieser Art "untersucht die Ionosphäre der Erde" bis heute.

Ob man glaubt oder nicht, dass die Klimawaffe die Ursache für die andauernden Naturkatastrophen in der Welt ist, geht jeden etwas an. Aber die Tatsache, dass solche Entwicklungen durchgeführt werden, wenn auch unter dem Deckmantel philanthropischer Aktivitäten, ist offensichtlich. Und angesichts der Tatsache, dass HAARP-ähnliche Basen bereits in der UdSSR existierten, zum Beispiel die sowjetische "Sura", die bis heute funktionieren kann, ist es naiv zu glauben, dass nur die Vereinigten Staaten solche Entwicklungen betreiben. Und richtig ungemütlich wird es, wenn man sich auch nur eine Sekunde lang vorstellt, dass Klimakriege keine Dystopie mehr sind, sondern unsere Realität.

Quelle: Uwe Lindner, Hamburg

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