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Rheinische Post: Rüttgers unbestritten

Archivmeldung vom 11.05.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.05.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Jürgen Rüttgers liegt nicht nur in der Gunst der Bürger deutlich vor seiner SPD-Herausforderin Hannelore Kraft, sondern ist auch in der nordrhein-westfälischen CDU die unbestrittene Nummer eins. Das hat der Landesparteitag eindrucksvoll gezeigt.

Die Partei beschäftigt sich, anders als in früheren Jahren, nicht mit sich selbst, sondern mit dem Gegner. Von Flügelkämpfen keine Spur. Alles andere wäre angesichts der bevorstehenden Wahlen allerdings auch politisches Harakiri. Rüttgers hat früh erkannt, dass man Wahlen nicht gegen die Mitte gewinnen kann. Seine Ansprache gilt daher Arbeitnehmern wie Unternehmern, auch wenn seine Rede in Essen stark soziallastig ausgefallen ist. Das dürfte aber zum Kalkül gehören: Der Regierungschef, der sich in der Tradition von Karl Arnold (CDU) und Johannes Rau (SPD) sieht, versucht in die Stammklientel der SPD einzudringen. Die FDP wiederum bedient das Lager der Marktgläubigen. Mögen sich CDU und Liberale hin und wieder auch öffentlich beharken   sonderlich ernst muss man das nicht nehmen. Beide wollen ihre Koalition nach Berlin tragen und in NRW fortsetzen. Fast könnte man meinen, die politische Arbeitsteilung entspreche einem raffinierten Drehbuch.

Quelle: Rheinische Post

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