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Rheinische Post: Ende der WestLB

Archivmeldung vom 21.12.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.12.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Am Ende stand eigentlich nur noch ein formaler Akt in Brüssel. Die EU-Kommission segnet die Aufspaltung der WestLB zur Mitte des kommenden Jahres ab. Teilung beschlossen, Ende besiegelt - das war's. War's das wirklich?

Natürlich nicht. Dass die Kommission und ihre deutschen Gegner - anders kann man das Verhältnis der vergangenen Jahrzehnte kaum beschreiben - ihren Endlos-Streit beigelegt haben, ist ordnungspolitisch richtig und allen noch ausstehenden Belastungen zum Trotz auch gut für den Steuerzahler. Für viele Beschäftigte, die nicht wissen, was aus ihnen wird, ist das Aus dagegen bitter. Wer immer nur mit dem Finger auf jene Mitarbeiter zeigt, die üppig dotierte Verträge aus guten alten Landesbanken-Zeiten haben, machen es sich zu einfach. Bei der WestLB arbeiten auch viele, die erst später dazukamen und die sich zu Recht um ihre berufliche Zukunft sorgen. Für Düsseldorf ist das Ende der WestLB ein weiterer Nackenschlag. Da mögen sich die Beteiligten noch so sehr auf die Schulter klopfen - die Niederlassung einer Frankfurter Landesbank in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt ist ein schwacher Trost für eine Stadt, die als Banken-Standort einmal große Bedeutung hatte.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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