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Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Bahn-Konflikt

Archivmeldung vom 20.11.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.11.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Seit gestern gibt es wieder Hoffnung, dass im Bahn-Konflikt doch noch die Weichen zu einer Einigung gestellt werden. Bahn-Chef Hartmut Mehdorn und der Vorsitzende der Lokführergewerkschaft GDL, Manfred Schell, spüren, dass das Verständnis für ihre unbewegliche Haltung rapide abnimmt.

Die Bevölkerung hat lange Zeit die seit Monaten andauernden Tarifauseinandersetzungen geduldig hingenommen und bis zuletzt noch viel Sympathie für die streikenden Lokführer bewiesen. Doch dies kann jetzt schnell umschlagen, der Erfolgsdruck auf beide Seiten ist immens, verstärkt mischt sich nun auch die Politik ein. Schell ist ja bereits von den Maximalforderungen der GDL heruntergekommen, nun ist es heute an Mehdorn, bei seinem Geheimtreffen mit Schell ein Angebot zu unterbreiten, zu dem sein Kontrahent nicht nein sagen kann, über das er verhandeln muss. Klar ist: Ein Abschluss muss deutlich über den 4,5 Prozent liegen, die die Bahn mit den beiden anderen Gewerkschaften abgeschlossen hat. Das bedeutet zwangsläufig: Transnet und GDBA werden Nachforderungen stellen. Es wird teuer für die Bahn - das ist der Preis für den Erhalt eines einheitlichen Tarifwerks.

Quelle: Pressemitteilung Westfalen-Blatt

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