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Mittelbayerische Zeitung zum Skitourismus: Der Kunde ist König

Archivmeldung vom 31.12.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.12.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Über dieses Thema lässt sich trefflich streiten. Müssen Bayerns Berge künstlich beschneit werden, damit selbst in schneearmen Zeiten Skifahren möglich ist? Ja, denn wir haben keine Alternative. Schließlich ist der Kunde König und davon hat Deutschland jede Menge.

 Mit noch immer 15 Millionen Aktiven sind wir - neben Amerika - eine der zwei großen Skinationen weltweit. Der heimische Markt will, nein - er muss sogar, bedient werden. Zu viele Arbeitsplätze (Skihersteller, Liftbetreiber, Hoteliers und Gastronomen) hängen heute am Tropf des Skitourismus. Das große Problem ist: Wir können das Rad nicht mehr zurückdrehen. Längst sind die meisten Skifahrer so verwöhnt, dass sie Bedingungen wie in den 70ern nicht mehr akzeptieren würden. Und das völlig zu Recht! Wer horrende Preise an der Liftkasse zahlt, kann erwarten, dass er nicht zwischen Buckeln, Eisplatten und Gras umherrutschen muss. Vom Thema Planungssicherheit für den geliebten Urlaub ganz zu schweigen. Dennoch sollte künftig mit Augenmaß investiert werden. Denn jeder Neubau einer Beschneiungsanlage ist ein gravierender Eingriff in den sensiblen Alpenraum. Und auch wenn man das Rad nicht zurückdrehen kann, überdrehen kann man es sehr wohl.

Quelle: Mittelbayerische Zeitung (ots)

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