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Neue OZ: Um welcher Vorteile willen?

Archivmeldung vom 31.12.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.12.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Als Jahr der großen Seuche wird 2009 nicht in die Geschichte eingehen. Wohl aber als das Jahr, in dem der Hersteller des Schweingrippe-Impfstoffs einen beispiellosen Vermarktungscoup gelandet hat. Selten standen das Gefahrenpotenzial einer Krankheit und die - mit freundlicher Unterstützung aus Politik und Medien geschürte - Hysterie darum in einem ähnlichen Missverhältnis. Nie zuvor hat die öffentliche Gesundheitsfürsorge in Deutschland so überzogen.

Weshalb vor allem zu fragen ist: Wer hat sich hier um welcher Vorteile willen zum Tölpel gemacht? Dass Gesundheitsminister Philipp Rösler und seine Länderkollegen noch am 11. November geradezu um Impfstoff bettelten, erscheint jetzt angesichts ihrer Abbestellungswünsche wie der erste Scherz dieser Karnevals-Session. Doch die wenigsten werden darüber lachen. Schließlich hätten die Kassenbeitragszahler das Verabreichen der irrwitzig überhöhten Anzahl bestellter Impfdosen finanziert. Jetzt blechen die Steuerzahler für die Impfstoff-Halden, auf denen die Länder sitzen bleiben. Dummerweise sind die einen meist identisch mit den anderen.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

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