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Rheinische Post: Das Land gewinnt

Archivmeldung vom 25.10.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.10.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

In der Politik geht es nicht immer ehrlich zu. Beim Tauziehen um den Glücksspiel-Staatsvertrag lässt sich das derzeit ziemlich gut studieren. Aufgeschreckt durch das Bundesverfassungsgericht, klammern sich die Länder an ihr Glücksspiel-Monopol und spielen sich dabei als große Wohltäter auf. Man werde künftig noch stärker die Spielsucht der Bürger bekämpfen, wird versprochen.

Doch wer ist damit gemeint? Der Otto-Normal-Ankreuzer, der regelmäßig seinen Lottoschein abgibt, kann es wohl nicht sein. Eher sind es jene Zeitgenossen, die (sehn-)süchtig vor den einarmigen Banditen sitzen und auf einen üppigen Geldsegen warten. Solche Automaten stehen zuhauf in den Kasinos auch in NRW - und die sind in staatlicher Hand. Erst kürzlich wurde - Spielsucht hin oder her - in Duisburg das vierte Kasino eröffnet.

Das zeigt, dass es hierbei auch in NRW in erster Linie um die Einnahmen geht, zumal sich damit großzügige Geschenke an Vereine und Stiftungen machen lassen. Mit dem von Schwarz-Gelb hochgehaltenen Motto "Privat vor Staat" hat das Ganze jedoch wenig zu tun. Statt dessen verschanzen sich die Bundesländer hinter der zu bekämpfenden Spielsucht. Und der Gewinner ist - die Landeskasse.

Quelle: Pressemitteilung Rheinische Post


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