50 Jahre „weißer Hai“ - Über die Faszination von Meeresungeheuern
Archivmeldung vom 07.07.2025
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Freigeschaltet durch Sanjo Babić“Die Lyrische Beobachtungsstelle” von Paul Clemente: "Nach einer durchkifften Partynacht läuft die junge Christine Watkins zum naheliegenden Strand. Der Morgen dämmert. Jetzt noch eine Erfrischung. Noch ein kühles Bad im Meer. Sie springt in die Wellen. Aber - etwas beobachtet sie. Aus der Tiefe. Unter ihr. Dieses Unbekannte schießt empor. Auf Christine zu. Entnervende Musik ertönt. Plötzlich: Etwas zerrt am ihr. Zieht sie hinab. Einmal, zweimal. Sie spürt Schmerz. Schreit. Schlägt um sich. Versucht wegzuschwimmen. Hält sich an der Boje fest. Keine Chance. Christine verschwindet in der Tiefe. Die kleine Nebelglocke läutet zu ihrem Tod."
Clemente weiter: "Mit dieser Szene eröffnet Steven Spielbergs Kultklassiker „Jaws“, deutscher Titel: „Der weiße Hai“. Exakt fünfzig Jahre ist das her. Aber die Szene wirkt ungebrochen. So wie der Duschmord in Hitchcocks „Psycho“ zahlreichen Zuschauern die Nasszelle vermiest hat, fürchten sich „Jaws“-Zuschauer bis heute vor Hai-Attacken. Der sonnigste Badestrand erscheint seitdem als tödliche Falle....[weiterlesen]
Quelle: apolut von Paul Clemente