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Rheinische Post: Kommentar Besser ohne Dublin

Archivmeldung vom 05.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott

Jos Heijmans ist für viele Niederländer schon jetzt der Held des noch jungen Jahres 2017. In seiner Gemeinde Weert randalierten in den vergangenen Wochen 26 nordafrikanische Flüchtlinge. Der Kleinstadtbürgermeister machte kurzen Prozess, erteilte den jungen Männern eigenhändig Hausarrest und will sie nun nach Deutschland abschieben. Das Hauruck imponiert den Niederländern. Dabei steht Heijmans Vorstoß auf der Grundlage eines EU-Instruments, das so manchen Staat an den Rand der Ohnmacht treibt und deshalb nicht haltbar ist.

Das Dublin-Abkommen ist ein marodes System, das keine Fairness kennt. Jene Staaten werden belastet, die ohnehin schon Tausende Flüchtlinge versorgen müssen. In erster Linie waren das in den vergangenen Jahren Griechenland und Italien.

Aber auch Deutschland gehört mittlerweile dazu. Die Flüchtlingskrise darf nicht nur auf dem Rücken einiger weniger ausgetragen werden. Es bedarf einer gerechten Umverteilung der Flüchtlinge - unabhängig davon, in welchem EU-Land sie zuerst registriert wurden. Heijmans' Aktion ist ein Weckruf dafür.

Quelle: Rheinische Post (ots) von Philipp Jacobs

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