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WAZ: Die neuen Imperien

Archivmeldung vom 27.11.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.11.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Mord. Drogenhandel. Geldwäsche. Prostitution. International agierende Banden nutzen die Freiheit der Globalisierung und Möglichkeiten des Internets, um ganze Imperien aufzubauen. Sie kassieren Milliarden-Gewinne und gewinnen Einfluss. Auch politisch.

Dass die Zahl der Ermittlungsverfahren gegen die organisierte Kriminalität in Deutschland angesichts der Entwicklung zurückgeht, macht Sorge. Es bedeutet, dass die zuständigen Bundesländer die Brisanz nicht erkennen. Deshalb die Drohung des neuen Bundesinnenministers de Maizière, Verantwortung zu zentralisieren. Er will den Kampf aufnehmen. Leicht wird das nicht: Das Mafia-Geschäftsmodell ist einträglich. Für das Kilo Rohkokain bekommt der Bauer in Kolumbien 450 Euro, der Zwischenhändler noch einmal 1500 Euro. Das gleiche Kilo kostet als Kokain auf dem europäischen Großmarkt dann 25 000 Euro und wird für 60 000 Euro an Süchtige verkauft. Wen diese Profitspanne lockt, der greift zu allen Mitteln, um sie schließlich einzustreichen.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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