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Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) zur Aufhebung der UN-Sanktionen gegen den Irak

Archivmeldung vom 17.12.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.12.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die jetzt von US-Vizepräsident Biden beschriebene lichte Zukunft für den Irak scheint eher eine Fata Morgana zu sein. Obwohl bereits im März eine Parlamentswahl stattfand, gibt es noch immer keine arbeitsfähige Regierung. Damit droht die mühsam zwischen Schiiten, Sunniten und Kurden ausgehandelte Machtbalance zu kippen.

Das arbeitet den radikalen Kräften in die Hände. Eine Teilung des Landes ist weiter möglich. In Luft auflösen könnten sich auch die Pläne von einem Ölboom. Die Fördermenge liegt derzeit beim Vorkriegsniveau, und massive Investitionen in die marode Infrastruktur sind nicht in Sicht. Die Mischung aus politischer Instabilität und wirtschaftlicher Ungewissheit schwächt die Position Washingtons im Mittleren Osten und macht Verbündete wie Saudi-Arabien nervös. Davon profitiert der Iran, der trotz der gegen ihn im Atomstreit verhängten Sanktionen vor Selbstbewusstsein strotzt.

Quelle: Märkische Oderzeitung

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