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Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg, zu: Merkel

Archivmeldung vom 29.10.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.10.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Neun fehlende Stimmen sind ein Schönheitsfehler. Bei Schwarz-Rot waren es 51. Politische Bedeutung hat das nicht. Jetzt kommt es auf die Kanzlerin - und die Art und Weise an, wie sie Schwarz-Gelb mit Inhalt füllt.

Da allerdings, und dieser Fauxpas wäre vermeidbar gewesen, hätte es einen deutlich besseren Eindruck gemacht, wenn Merkel erst ihre Regierungserklärung abgegeben hätte, anstatt sich sofort in den internationalen politischen Betrieb zu stürzen. Gerade weil der Koalitionsvertrag unter dem wolkigen Titel "Wachstum, Bildung, Zusammenhalt" dies nicht leistet, hätte die Kanzlerin   unverzüglich die Deutungshoheit suchen und ihre zweite Amtszeit mit einer prägnanten Überschrift versehen müssen. Sie hätte damit auch viele Fragen beantworten können. Denn  bei den Bürgern ist diese Regierung noch nicht angekommen. Die Zeit des Wahlkampfes, in der die schönen Bilder wichtig waren, ist vorbei. Ab sofort läuft die Uhr. Und es zählen nicht mehr die beschrittenen Roten Teppiche, sondern Inhalte und Taten.

Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung

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