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Lokführer beginnen Streik bei der Bahn

Archivmeldung vom 04.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
ÖPNV: S-Bahn S1 am Haltepunkt Jügesheim
ÖPNV: S-Bahn S1 am Haltepunkt Jügesheim

Foto: presse03
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Lokführer der Gewerkschaft GDL haben am Montagnachmittag den angekündigten Streik bei der Deutschen Bahn begonnen. Betroffen ist zunächst nur der Güterverkehr, erst ab der Nacht zum Dienstag soll auch der Personenverkehr bestreikt werden. Der Ausstand soll dann am Sonntagmorgen um 09:00 Uhr enden. Die Bahn veröffentlichte unterdessen einen Ersatzfahrplan für den Fernverkehr.

Demnach werden rund zwei Drittel der Verbindungen ausfallen. Im Nahverkehr werden es je nach Region 15 bis 60 Prozent sein. Zugreisende können sich im Internet über Ausfälle wegen des bevorstehenden Lokführerstreiks informieren. 

Bahn: Ersatzfahrplan für Fernverkehr steht

Die Deutsche Bahn (DB) hat ihren Ersatzfahrplan für den Fernverkehr veröffentlicht. Zugreisende könnten sich im Internet über Ausfälle wegen des bevorstehenden Lokführer-Streiks informieren, teilte die DB am Montag mit. Millionen Reisende müssten sich ab Dienstag wieder auf massive Beeinträchtigungen einstellen: Im Fernverkehr werden rund ein Drittel der Züge rollen. Im Nahverkehr werden es je nach Region 15 bis 60 Prozent sein. Der Ersatzfahrplan habe in den zurückliegenden Streiktagen gesichert, "dass die Fahrgäste zwar mit einem reduzierten, aber verlässlichen Angebot rechnen können", hieß es seitens der Bahn weiter.

Die Lokführergewerkschaft GDL hatte am Sonntag angekündigt, den Bahnverkehr eine Woche lang zu bestreiken. Ab Montagnachmittag bestreiken die Lokführer den Güterverkehr, ab Dienstagmorgen 2:00 Uhr soll der Ausstand auch auf den Personenverkehr ausgeweitet werden, teilte die Gewerkschaft mit. Der Ausstand soll nach 127 Stunden dann am Sonntag enden. Betroffen sein werden der Regional- und Fernverkehr, aber auch die S-Bahnen, die von der Deutschen Bahn in Berlin, Frankfurt oder München betrieben werden. Es ist bereits der achte Streik der GDL im laufenden Tarifkonflikt. Die Gewerkschaft hatte bereits nach dem Scheitern der letzten Verhandlungen am vergangenen Mittwoch einen "richtig langen" Streik angekündigt. Die Deutsche Bahn hatte der Gewerkschaft wiederholt ein Schlichtungsverfahren vorgeschlagen.

Es ist bereits der achte Ausstand der GDL im laufenden Tarifkonflikt. Die Gewerkschaft hatte bereits nach dem Scheitern der letzten Verhandlungen am vergangenen Mittwoch einen "richtig langen" Streik angekündigt. Die Deutsche Bahn hatte der Gewerkschaft wiederholt ein Schlichtungsverfahren vorgeschlagen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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