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Hoteltrends 2019: Was die Statistik sagt

Archivmeldung vom 11.06.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.06.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Günter Havlena / pixelio.de
Bild: Günter Havlena / pixelio.de

Erfahren Sie mehr über die letzten Trends in der Hotelindustrie 2019 und worauf man besonders achten sollte.

Bild: Rainer Sturm / pixelio.de
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

In diesem Jahr geht die Hotelindustrie noch einen Schritt weiter. Hotels setzen neue Technologien wie KI ein, entwickeln ihre eigene umweltorientierte Philosophie und werden völlig digitalisiert. Dabei ändern sich auch Reisende. Welche Trends 2019 auf die Hotellerie erwarten, kann man weiter erfahren.

1. Kürzer machen

Nach den Angaben von Booking.com bevorzugen viele Reisende (41 Prozent) 2019 Wochenendtrips oder Kurzurlaube. Diesen Trend lässt sich durch zunehmende Reisemobilität (mehr kostengünstige neue Flugrouten, abwechslungsreiche Paketangebote) erklären. Dabei verzeichnet man auch die steigende Tendenz auf die Buchung der ungewöhnlichen Unterkünfte.

2. Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden

Immer mehr Urlauber (49 Prozent) wollen auf Reisen neue Kenntnisse erwerben. Das kann ein internationales Praktikum oder eine Arbeit im Ausland sein, aber sowieso wünschen sich daher Deutsche, wertvolle Lebenserfahrung zu gewinnen und persönlich zu wachsen.

3. Technisch reisen

Zurzeit arbeiten die Technik und die Hotellerie Hand in Hand. Was die Erste erfindet, benutzt das die Zweite. Zum Beispiel kann man in Hilton einen Roboter treffen, der den Besuchern die touristischen Informationen bereitstellt und sich im Laufe des Gesprächs an eine Person anpasst.

Wie die Statistik zeigt, erfreuen sich Urlauber über neue Technologien, die das Reisen vereinfachen. Ganz beliebt (43 Prozent der Befragten von Booking.com) sind Apps zur Echtzeit-Rückverfolgung des Gepäcks oder Reiseplanung.

Zu den letzten Favoriten der Hotellerie zählt man auch die Digitale Gästemappe, eine Softwarelösung, die über zahlreiche Möglichkeiten verfügt. So kann der Hotelier schneller Gäste erreichen sowie entsprechenden Content mit einer ausreichenden Beschreibung des Hotels erstellen, statt klassische Informationsmappe für jedes Zimmer zu drucken. Alles, was der Gast früher selbst recherchieren musste, befindet jetzt in einem einzigen Ort: Die Umgebung, die Liste der Services und ihre Preise, Fotos, Abteilungen, Informationen zum öffentlichen Nahverkehr.

4. Individuelle Reiseplanung

Wegen des gegenwärtigen Lebensrhythmus haben die Leute nicht immer Zeit, ihren Urlaub zu planen. Es ist viel einfacher, eine Tour im Reisebüro zu kaufen, als selbst mehrere Tage am Computer zu sitzen. Doch nicht allen passt diese Variante. So äußern knapp die Hälfte der Deutschen (43 Prozent) den Wunsch, dass es möglich wäre, ihr Urlaubsprogramm mit Hilfe von einem digitalen Tourguide an ihren Bedürfnissen und Bevorzugungen anzupassen.

5. Mobil werden

Seit mehreren Jahren nimmt die Rolle des Smartphones im Leben des Menschen zu.  Hotels kümmern sich darum, dass ihre Webseite zu allen Geräten, u.a. mobilen Gadgets, passt. Schon zu einem Muss wurde das Vorhandensein einer eigenen universalen App, wo man buchen, kaufen, chatten kann und die auch bei der Reiseplanung hilft. Laut den statistischen Angaben von Booking.com halten es 19 Prozent für einen großen Vorteil, wenn es ihnen Vorschläge aufgrund von vorherigen Reiseerfahrungen angeboten wird.

6. Spezialisierte Hotels

Es geht um Hotels, die eine Zielgruppe ansprechen. So zum Beispiel sind Bio-Hotels unter umweltbewussten Reisenden ziemlich beliebt, wo man nicht nur Lebensmitteln aus nachhaltiger und fairer Herstellung, sondern auch Bettzeug und Toilettenartikel anbietet. Vor mehreren Jahren ist auch die Kinderfrage entstanden. Jetzt existieren unterschiedliche Beherbergungen, wo man den Urlaub entweder mit oder ohne die Kleinen verbringen kann.

7. Auf die Hotelküche verzichten

Diese Entscheidung haben zum Beispiel die McDreams-Hotels in Deutschland getroffen. Die Hauptidee liegt darin, den Aufwand auf die Küche zu verringern. In so einem Hotel gibt es alle Annehmlichkeiten für einen günstigen Preis: 24-Stunden-Check-in, kostenfreies WLAN, Flachbildfernseher, etc. Aber zum Abendessen muss man in Restaurants in der Nachbarschaft gehen (gewöhnlich findet man im Hotel einen Verweis auf diese oder die Nummer vom Lieferungsdienst).

8. Sehnsucht nach direktem Kontakt

Wegen der blitzschnellen Digitalisierung der Welt hat der Mensch wieder ein Bedürfnis nach  persönlichem Kontakt und echter Message. Immer mehr Reisende bevorzugen Qualität und gemütliche Atmosphäre statt hippe Konzepte.

9. Wie Millennials denken

Diese soziale Gruppe reist gerne smart. Ihr Ziel ist das Land besser kennenzulernen und authentische Reiseerlebnisse zu gewinnen. Deshalb geben diese Leute direktem Kontakt (Airbnb, Uber, usw.) den Vorzug. Aber sowieso spielt der Technologiefaktor in Hotels eine wichtige Rolle für Millennials. Experten empfehlen, große Aufmerksamkeit auf soziale Netzwerke und Interieur zu richten.

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