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Lufthansa will Ticketpreise 2017 senken - Konzernchef Spohr erhöht Druck im Tarifkonflikt

Archivmeldung vom 31.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Lufthansa A320-200  Bild: Ingrid Friedl Lufthansa
Lufthansa A320-200 Bild: Ingrid Friedl Lufthansa

Trotz höherer Kerosinpreise will die Lufthansa ihre Ticketpreise in diesem Jahr senken. "Wir gehen auch in diesem Jahr davon aus, unseren Kunden leicht reduzierte Ticketpreise anbieten zu können", sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. "Aber der Rückgang dürfte etwas niedriger ausfallen als im vergangenen Jahr." Mit Blick auf die höheren Treibstoffpreise fügte er hinzu: "Es gilt, jedes Jahr effizienter zu werden. Daher streben wir zum Beispiel langfristig niedrigere Flughafengebühren an, und wir müssen auch bei den Personalkosten wettbewerbsfähige und damit zukunftsfeste Strukturen schaffen."

Im Tarifkonflikt mit den Piloten erhöhte Lufthansa-Chef Spohr den Druck. "Es gibt Marktsegmente, in denen Sie mit unseren Personalkosten unserer Kernmarke Lufthansa nicht mehr profitabel sein können", sagte er. "Es werden niedrige Preise von den Kunden erwartet, die entsprechend niedrige Kosten erfordern."

Derzeit läuft eine Schlichtung mit der Vereinigung Cockpit zum Vergütungstarifvertrag - bis Ende Januar sollte es eine Lösung geben. "Wir gehen davon aus, dass es zu keinen größeren Verzögerungen kommt. Beide Seiten haben sich auf diesen Zeitplan festgelegt."

Spohr deutete Konsequenzen an, sollten die Personalkosten stark steigen. "Generell geht es um die Frage: Schaffen wir es, unsere Kosten dem Streckennetz anzupassen? Oder müssen wir unser Netz und damit die Flotte den Kosten anpassen?", sagte Spohr.

"Wir als Lufthansa kommen aus der Phase einer Staatsairline. Mit den Tarifbedingungen aus dieser Zeit, die teilweise noch heute gelten, können Sie im heutigen Wettbewerb nicht mehr bestehen. Der Modernisierungsbedarf ist bei unseren Tarifverträgen besonders hoch. Das ist leider nicht ohne Konflikte zu schaffen."

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (ots)

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