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Tourismusbranche fürchtet Umsatzrückgang wegen Personalmangels

Archivmeldung vom 05.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Peter Smola / pixelio.de
Bild: Peter Smola / pixelio.de

Die Tourismusbranche in Deutschland befürchtet wegen Personalmangels in diesem Sommer einen deutlichen Umsatzrückgang. Das geht aus einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hervor, über welche die "Passauer Neue Presse" berichtet.

"Mit Blick auf den laufenden Sommer befürchten viele Betriebe deutlich schwächere Umsätze. Wegen fehlendem Personal müssen zum Beispiel Restaurants oder Hotels häufig früher oder ganze Tage schließen", sagte der DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der Zeitung. Die Konjunktur in Deutschland trübe sich ein. "Das macht sich zunehmend auch im Tourismus bemerkbar", so der DIHK-Hauptgeschäftsführer weiter. So habe er sich die Zahl der Unternehmen, die ihre Geschäftslage als gut beurteilten, im Vergleich zum letzten Sommer merklich verringert.

"Damit geht es der Tourismuswirtschaft zwar noch immer vergleichsweise gut. Nach neun sehr erfolgreichen Jahren schwächt sich das Stimmungshoch im Tourismus aber ab", sagte Wansleben der "Passauer Neuen Presse". Hätten die Betriebe die eigene Geschäftslage in der Befragung im Vorjahr noch mit durchschnittlich 45 Punkten bewertet, gehe dieser Wert jetzt auf 34 Punkte zurück. Es gebe den generellen Trend, dass immer mehr Menschen Urlaub in Deutschland machten. "Diese Entwicklung schlägt sich vor allem bei den Campingplätzen nieder, die von deutlich besseren Geschäften berichten", so der DIHK-Hauptgeschäftsführer weiter. In diesem Bereich habe es in den vergangenen zehn Jahren ein Plus von rund 50 Prozent bei den bundesweiten Übernachtungen gegeben. Auch die Fahrzeughersteller vermeldeten Jahr um Jahr neue Verkaufsrekorde bei Wohnmobilen und Wohnwagen, sagte Wansleben der "Passauer Neuen Presse".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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