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RKI überrascht mit Studie: Stellen Urlaubsreisen überhaupt Pandemie-Risiko dar?

Archivmeldung vom 27.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Mobilfunkantennen in Form von Palmen in Südkalifornien
Mobilfunkantennen in Form von Palmen in Südkalifornien

Reisen inmitten der Pandemie ist ein hochbrisantes Thema – sie müssen laut den deutschen Politikern eingeschränkt oder ganz verboten werden. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat nun in einer Studie untersucht, welchen Einfluss der Urlaub auf das Infektionsgeschehen im Sommer 2020 hatte, und somit die Debatte befeuert. Dies schreibt das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter ist auf deren deutschen Webseite dazu folgendes zu lesen: "Die Forschenden sahen sich an, wie viele Menschen nach ihrer Urlaubsreise infiziert waren und aus welchen Ländern sie kamen. Sie vergleichen dabei Länder, „aus denen Vertragsarbeiter nach Deutschland kommen (Rumänien, Bulgarien), Heimatländer von Einwanderern (Türkei und Kosovo) mit klassischen Urlaubsländern (Spanien, Italien, Frankreich).“ Dabei zeigte sich, dass sich in den klassischen Urlaubsländern viel weniger Menschen ansteckten, als die hohen Inzidenzwerte in den Ländern selbst vermuten ließen.

Auch zurzeit sieht die Situation genauso aus:

„In der zweiten Welle spielen reiseassoziierte Infektionen nur eine sehr untergeordnete Rolle, weil die autochthone Übertragung (durch Einheimische, Anm. d. Red.) überwiegt“, so die Forscher.

Laut RKI könnten die Gründe dafür sein, dass in den Hotels strenge Hygienemaßnahmen galten und es „zu weniger intensiven Kontakten mit der einheimischen Bevölkerung kam“.

Das RKI schließt jedoch nicht aus, dass die geringe Zahl gemeldeter Ansteckungen in Spanien und Frankreich auch daher rühren könne, dass beide erst spät als Risikogebiete eingestuft wurden und Tests nicht verpflichtend waren. Gleichzeitig betont das Institut, dass sich die Menschen, die zu Familienbesuchen in ihre Heimatländer reisten, viel häufiger ansteckten.

Der Deutsche Reiseverband (DRV) nutzt die RKI-Studie für seine Forderung, Urlaubsreisen wieder zuzulassen:

„Die klassische organisierte Urlaubsreise hat nur auf geringem Niveau zum Infektionsgeschehen in Deutschland beigetragen”, so der Verband.

Das RKI warnt jedoch vor voreiligen Schlüssen. Immerhin wurden die Länder wie Spanien und Frankreich erst im Spätsommer als Risikogebiet eingestuft.

Wie die Deutschen im kommenden Sommer Urlaub machen, ist also noch nicht klar. Die Reisebranche fordert allerdings einen Stufenplan, um das Reisen nach und nach wieder möglich zu machen. "

Quelle: SNA News (Deutschland)

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