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Stauprognose für 2. bis 6. Juni: Reiseverkehr nimmt erneut Fahrt auf

Archivmeldung vom 01.06.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.06.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Ein typischer Stau wie er unzählige male auf deutschen Autobahnen vorkommt (Symbolbild)
Ein typischer Stau wie er unzählige male auf deutschen Autobahnen vorkommt (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Am langen ersten Juni-Wochenende ist auf Deutschlands Autobahnen erneut mit regem Urlauberverkehr zu rechnen. In Bayern und Baden-Württemberg enden die Pfingstferien, in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland werden viele den regionalen Feiertag Fronleichnam (Donnerstag, 3. Juni) zu einem verlängerten Wochenende nutzen.

Da nach der Öffnung der Hotels und Ferienwohnungen in vielen Regionen Deutschlands wieder generell mehr Urlauber unterwegs sind, dürfte es vor allem am Samstag und Sonntag, teilweise aber auch bereits am Donnerstag auf zahlreichen Autobahnen lebhaft zugehen. Wichtige Reiseziele sind neben den Alpen vor allem die Mittelgebirge sowie die Küsten von Nord- und Ostsee. Ab 4. Juni lässt auch Mecklenburg-Vorpommern wieder Urlauber aus anderen Bundesländern zu.

Erhöhte Staugefahr besteht auf folgenden Strecken:

  • Großräume Hamburg, Berlin, Köln, München
  • Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
  • A 1 Hamburg - Bremen - Dortmund - Köln
  • A 3 Würzburg - Nürnberg - Passau
  • A 4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Dresden
  • A 5 Frankfurt - Karlsruhe - Basel
  • A 6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
  • A 7 Hamburg - Flensburg
  • A 7 Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte
  • A 8 Stuttgart - München - Salzburg
  • A 9 Nürnberg - München
  • A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen
  • A 81 Stuttgart - Singen
  • A 93 Inntaldreieck - Kufstein
  • A 95/B 2 München - Garmisch-Partenkirchen
  • A 99 Umfahrung München

Besonders stauanfällig sind die Autobahnen im Umkreis der größeren Städte. Hier kommen zum überregionalen Urlauberverkehr auch viele Tagesausflügler hinzu, die es in die Naherholungsgebiete zieht. Und auch Baustellen bremsen vielerorts den Verkehr Von diesen gibt es auf Deutschlands Autobahnen derzeit mehr als 800.

An allen Tagen müssen Autofahrer zudem mit Schwerverkehr rechnen. Das sonst übliche Lkw-Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen ist im Zuge der Corona-Krise bis Ende Juni ausgesetzt.

Reisen ins benachbarte Ausland sind nun ebenfalls wieder leichter möglich. Urlauber wird es vor allem in Richtung Österreich, Schweiz, Italien oder Kroatien ziehen. Viele kehren auch von dort zurück. Alle vier Länder ermöglichen touristische Einreisen ohne Quarantäne. Lebhaft dürfte es vor allem auf den wichtigsten Hauptrouten werden. Betroffen sind hauptsächlich die Strecken über den Gotthard und Brenner sowie die Tauernautobahn A 10. Wichtig: An den Grenzen müssen sich Autofahrer auf Wartezeiten durch Corona-Kontrollen einstellen.

Quelle: ADAC (ots)

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