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Mallorca: Betrunkene deutsche Touristen als Plage?

Freigeschaltet am 01.06.2019 um 15:35 durch Thorsten Schmitt
Mallorca: Schaumparty im Mega-Park
Mallorca: Schaumparty im Mega-Park

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die spanische Insel Mallorca gilt bei deutschen Urlaubern als sehr beliebt, viele verbringen dort ihren Urlaub – oft in überschwänglichen Partys. Doch diese Exzesse scheinen den Insulanern nicht mehr genehm zu sein. Hoteliers sollen immer öfter zu Hausverboten gegen deutsche Touristen greifen, schreibt das russische online Magazin "Sputnik".

Weiter heißt es auf der deutschen Webseite: „Wie lokale Medien berichten, sprechen Hoteliers an der Playa de Palma betrunkenen Deutschen immer öfter Hausverbote aus. Besonders sei deren Zahl in den vergangenen Tagen rund um Christi Himmelfahrt gestiegen, in einer Zeit, in der viele Urlauber an den Ballermann reisen.

„Lärmprobleme, unzivilisiertes Verhalten und Vandalismus in Hotels“, so die harte Einschätzung von Hoteliers, die meist ganze Gästegruppen von fünf bis zehn Personen des Hauses verweisen , berichtet das „Mallorca Magazin“.

„Wir haben keine andere Wahl, als auf diese Weise zu handeln, um zu verhindern, dass andere Gäste ihren Aufenthalt im Hotel abbrechen. Außerdem teilen wir den anderen Hoteliers die Namen der Kunden mit, damit sie nicht in einem Hotel in der Nähe der Playa de Palma übernachten“, sagten am Freitag Vertreter der betroffenen Hotelketten.

Auch das Tourismusministerium bestätigt das Problem.

„Es ist bedauerlich, dass Versuche eines Teils der Unternehmer der Playa de Palma, ihre Betriebe umzugestalten, nicht von allen unterstützt werden. Ein Wandel im Tourismus kann nur durch gemeinsames Handeln der Hoteliers und Geschäftsleute erreicht werden. Ziel ist es, diese Art von Tourismus zu beseitigen.“

Der Inselrat äußert sich sogar noch schärfer.

Niemand brauche „diesen Sauftourismus“, der sich auch negativ auf „das  Außenbild der Insel auswirkt“. Er müsse abgeschafft werden.

Die Präsidentin der Hotliersvereinigung FEHM, Maria Frontera, fordert in diesem Zusammenhang eine stärkere Polizeipräsenz und die Einhaltung der kommunalen Verordnungen für alle Urlaubergebiete, „um unzivilisiertes Verhalten zu vermeiden“."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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