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Island lädt ein, seinen Frust herauszuschreien. Wortwörtlich.

Freigeschaltet am 15.07.2020 um 12:10 durch Andre Ott
Bild: "obs/Inspired by Iceland"
Bild: "obs/Inspired by Iceland"

Die durch das Coronavirus verursachten Einschränkungen der letzten Monate führten weltweit zu Stress, Frustration und Anspannung. Deshalb hat Inspired by Iceland heute die Kampagne Let It Out gestartet, die alle einlädt, aufgestauten Frust in die weiten und abgelegenen Landschaften Islands herauszuschreien.

Gleichzeitig soll verdeutlicht werden, dass Island alle Besucher willkommen heißt, die wunderschönen und abgelegenen Regionen live zu erleben. In einer in Auftrag gegebenen Studie* gab über die Hälfte der Befragten an, dass sie es nicht erwarten können, wieder Urlaub zu machen, sobald alle Einschränkungen aufgehoben sind (52 %). Island ist bereit.

Die Kampagne

Auf der Website https://lookslikeyouneediceland.com können Menschen auf der ganzen Welt in den nächsten zwei Wochen Frustrationsschreie aufnehmen und sie in Islands schöne, weitläufige Natur entlassen. Über riesige Lautsprecher werden die Schreie an sieben atemberaubenden und abgelegenen Orten auf der Insel übertragen. Von der Spitze des Festarfjall auf der Halbinsel Reykjanes, der ruhigen Küste von Djúpivogur in Ost-Island bis hin zum tosenden Wasserfall Skógarfoss im Süden können Teilnehmer zwischen sieben Orten wählen, an denen der Schrei ausgespielt wird. Zusätzlich kann die Übertragung über einen Livestream in Echtzeit gesehen und gehört werden.

((Youtube: https://youtu.be/wGOZi_i1Ipg))

Die Psychotherapeutin und Spezialistin für psychische Gesundheit Zoe Aston kommentiert die Idee wie folgt: "Die Ereignisse der letzten Monate haben dazu geführt, dass sich die meisten von uns verstärkt frustriert, ängstlich und einsam fühlen oder auch Wut oder Schuldgefühle erlebt haben. Damit müssen alle auf unterschiedliche Weise fertigwerden. Mit einem emotionalen Nachholbedarf müssen wir gesunde und wirksame Wege finden, eine Befreiung zu schaffen, damit wir in unserer neuen Normalität voranschreiten können. Wird einen Schrei als Mittel zur Befreiung aufgestauter Emotionen verwendet, kann man sich wieder mit sich selbst verbinden, seine eigene Stimme hören und die Kraft, die in einem steckt, zurückgewinnen. Das Loslassen aufgestauter Emotionen ist keine Einladung zum Angriff, zur Beeinflussung oder ein Ausdruck von Aggression, es ist ein Weg, sich seiner Gefühle bewusst zu werden und einen Schritt in Richtung Selbstfreundlichkeit zu tun."

Dass es zahlreiche Gründe gibt, Frust herauszuschreien, zeigt die in Auftrag gegebene Studie* deutlich. Menschen waren gelangweilter (36 %) und fühlten sich gestresster (43 %) als bisher. Über ein Drittel der Befragten berichtete sogar über negative Auswirkungen auf die eigene psychische Gesundheit (37 %). Während das Vermissen von Freunden und Familienmitgliedern den Hauptgrund für die Frustration darstellte (46 %), gehörten auch der nicht mögliche Besuch des Lieblingsrestaurants (24 %), Reisen ins Ausland (28 %) und Besuche von Konzerten, Theatern oder Kinos (31 %) dazu.

Das Ziel Islands ist es, der Welt einen Moment zu geben, um all die Frustrationen der letzten Monate loszulassen, damit das normale Leben langsam wieder Einkehr halten kann. Bereits jetzt gibt es positive Signale. Einige Länder beginnen, Besucher wieder willkommen zu heißen. Gefragt nach den gewünschten Reisezielen, sobald alle Einschränkungen wieder aufgehoben sind, antwortete über die Hälfte (59 %) damit, am liebsten ruhige und schöne Naturlandschaften erkunden zu wollen. Mit der größten Wildnis Europas bietet Island all den Raum, den es braucht, zu entspannen und zu erholen, ganz ohne Menschenmassen.

Thordis Kolbrun Reykfjörd Gylfadottir, Islands Ministerin für Tourismus, Industrie und Innovation, kommentiert: "Ganz gleich, ob Menschen das Land virtuell besuchen, um in die weiten Landschaften zu schreien, oder ob sie uns persönlich besuchen, ich freue mich sehr darauf, die Welt willkommen zu heißen, Island auf diese Weise zu erleben. Wir alle brauchen eine Befreiung nach den letzten Monaten, und ich glaube wirklich, dass Island alles hat, um sich erfrischt und belebt zu fühlen."

Island hat durch den Einsatz gezielter Maßnahmen Erfolge gegen die COVID-19- Pandemie erzielt. Dazu gehören frühzeitige und groß angelegte Tests, wirksame Rückverfolgungsmaßnahmen, Quarantäne von Risikopersonen und Isolierung bestätigter Fälle.

*Basierend auf einer von Inspired by Iceland in Auftrag gegebenen Studie, durchgeführt von Opinium. Opinium ist eine preisgekrönte Agentur für strategische Analysen mit Sitz in London. Opinium hat diese Studie zwischen dem 26. und 30. Juni 2020 unter 1003 Erwachsenen in Deutschland durchgeführt.

Quelle: Inspired by Iceland (ots)

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