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Krise vernichtet fünf Millionen Jobs in Tourismusbranche

Archivmeldung vom 11.03.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.03.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: premiumpresse
Bild: premiumpresse

Die Wirtschaftskrise hat den Tourismussektor im vergangenen Jahr hart getroffen und weltweit fast fünf Millionen Jobs in der Branche vernichtet. Insgesamt brach die Wirtschaftsleistung der Reise- und Tourismusbranche 2009 um 4,8 Prozent ein, wie der Welttourismusverband (WTTC) auf der Reisemesse ITB in Berlin mitteilte.

In allen Regionen der Welt seien die Besucherzahlen, die Ausgaben sowie die Wirtschaftsleistung des Sektors drastisch zurückgegangen, hieß es weiter. Allein die Ausgaben der Urlauber für Reisen im eigenen Land nahmen den Angaben zufolge zu - jedoch nur um 0,7 Prozent.

Aufgrund der Wirtschaftskrise seien Investitionen in der Branche verschoben oder zunächst eingespart worden, sagte WTTC-Präsident Jean-Claude Baumgarten. Die Investitionen in dem Sektor nahmen den Angaben des Verbandes zufolge im vergangenen Jahr um zwölf Prozent ab. Als weiteren Grund für das schlechte Ergebnis nannte Baumgarten die Schweinegrippe, die viele Menschen von Reisen abgehalten habe. Dennoch beschäftige die Branche weltweit noch immer 235 Millionen Menschen und sei für 9,4 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung verantwortlich.

In diesem Jahr erwartet Baumgarten für die Wirtschaftsleistung der Branche nur eine leichte Erholung um 0,5 Prozent. Sowohl Privat- als auch Geschäftsreisende seien mit Ausgaben weiter vorsichtig. Insgesamt geht der Welttourismusverband von einem Ausgabenplus von einem Prozent aus - allerdings bei einem weiteren Rückgang bei den Geschäftsreisen um zwei Prozent. Auch bei den Investitionen droht den Angaben zufolge in diesem Jahr wieder ein Minus von 1,7 Prozent.

Quelle: premiumpresse

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