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Spritpreise: Fast zehn Cent Unterschied zwischen den Bundesländern

Archivmeldung vom 17.05.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.05.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: ADAC Fotograf: © ADAC
Bild: ADAC Fotograf: © ADAC

Innerhalb Deutschlands gibt es derzeit erhebliche Preisunterschiede an den Zapfsäulen. Das zeigt die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in den 16 Bundesländern. Die höchsten Spritpreise müssen aktuell die Autofahrer in Schleswig-Holstein und in Sachsen-Anhalt bezahlen. Am preiswertesten tankt man in Bayern und im Saarland.

Super E10 ist in Bayern mit 2,046 Euro am günstigsten, gefolgt vom Saarland mit 2,057 Euro und Baden-Württemberg mit 2,070 Euro. Am teuersten ist der Ottokraftstoff in Sachsen-Anhalt mit 2,140 Euro je Liter - das sind 9,4 Cent mehr als in Bayern.

Diesel kostet im Saarland am wenigsten, wo für einen Liter aktuell 1,996 Euro zu bezahlen sind. Gleichzeitig ist das Saarland das einzige Bundesland in der ADAC Auswertung mit einem Preis von weniger als zwei Euro. Etwas teurer ist Diesel in Rheinland-Pfalz mit 2,004 Euro und in Bayern mit 2,010 Euro. Die höchsten Dieselpreise zahlen aktuell die Autofahrer in Schleswig-Holstein bei einem durchschnittlichen Preis von 2,091 Euro. Der Preisunterschied zwischen dem günstigsten Bundesland Saarland und Schleswig-Holstein als teuerstem Land beträgt 9,5 Cent. Bei einer 50-Liter-Tankfüllung zahlen somit die Autofahrer in Schleswig-Holstein fast fünf Euro mehr als im Saarland.

Der ADAC hat für die heutige Untersuchung die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme von heute, 11 Uhr, dar.

Preisbewusste Autofahrer sollten nach Empfehlung des ADAC alle Möglichkeiten, günstiger zu tanken, konsequent nutzen. Dies stärkt auch den Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt - letztlich zum Vorteil der Verbraucher.

Quelle: ADAC (ots)

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