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Gastgewerbeumsatz im Oktober 2016 preisbereinigt um 0,7 % niedriger als im Oktober 2015

Archivmeldung vom 16.12.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.12.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Behördenschild des StatistischesnBundesamtes. Bild: Kandschwar / wikipedia.org
Behördenschild des StatistischesnBundesamtes. Bild: Kandschwar / wikipedia.org

Das Gastgewerbe in Deutschland setzte im Oktober 2016 preisbereinigt (real) 0,7 % weniger um als im entsprechenden Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ergab sich nominal (nicht preisbereinigt) ein Zuwachs von 1,1 %.

Die Beherbergungsunternehmen erzielten real 0,1 % und nominal 1,5 % höhere Umsätze als im Oktober des Vorjahres. Der Umsatz in der Gastronomie fiel im Oktober 2016 real um 1,2 % und stieg nominal um 0,8 % gegenüber dem Oktober 2015. Innerhalb der Gastronomie lag der Umsatz der Caterer real um 5,2 % und nominal um 3,9 % unter dem Wert des entsprechenden Vorjahresmonats.

Von Januar bis Oktober 2016 setzte das Gastgewerbe real 1,1 % und nominal 3,2 % mehr um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Kalender- und saisonbereinigt (Verfahren Census X-12-ARIMA) fiel der Umsatz im Oktober 2016 im Vergleich zum September 2016 real um 4,0 % und nominal um 4,1 %.

Methodische Hinweise:

Die Erhebung erfasst Unternehmen des Gastgewerbes mit einem Umsatz von mindestens 150 000 Euro pro Jahr. Destatis berücksichtigt verspätete Mitteilungen der befragten Unternehmen und aktualisiert deshalb laufend die ersten nachgewiesenen Ergebnisse.

Die Revisionstabellen geben Auskunft über die Auswirkungen der Aktualisierungen auf die Ergebnisse.

Die Ergebnisse der Gastgewerbestatistik können besonders in den Sommermonaten von denen der Tourismusstatistik abweichen, da zum Beispiel der Umsatz in den Beherbergungsunternehmen zeitlich nicht immer mit den Übernachtungen zusammenfällt. Auch methodische Unterschiede führen zu abweichenden Ergebnissen.

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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