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Teurer "Jubel" nach deutschem Gruppensieg bei WM in Brasilien

Archivmeldung vom 04.07.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.07.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: SCHAU.MEDIA / pixelio.de
Bild: SCHAU.MEDIA / pixelio.de

Am 26. Juni schlug die deutsche Fußballnationalmannschaft die US-amerikanische Auswahl in Recife mit 1:0. Das nahm ein Fußballfan aus Süderstapel zum Anlass, den deutschen Sieg in der Gruppe G auf besondere Weise zu feiern. Er steuerte gegen 20.45 Uhr in einem Pkw den Heider Marktplatz an und drehte darauf seine Runden. Dabei betätigte er immer wieder die Bremse, so dass die Räder auf dem Asphalt entsprechende Spuren hinterließen.

Sein Treiben registrierten Bedienstete der Kreisstadt, und dabei erkannten sie auch dann auch das Kfz-Kennzeichen des Autos, mit dem sich der 23-Jährige freute.

Nachdem sich der Fan ausgetobt und den Heider Marktplatz mit allen neuen Spuren seiner Begeisterung verlassen hatte, wurde anderntags die Verwaltung der Stadt Heide tätig. Sie ermittelte den begeisterten Fußballfan aus dem Kreis Schleswig-Flensburg und stellte dann auch den finanziellen Rahmen von Schäden fest, die der junge Mann in seiner Ausgelassenheit hinterlassen hatte: 5.000 (fünftausend) Euro wird die Versetzung des Heider Marktplatzes in den Urzustand kosten. Zahlt er sie freiwillig, ist der Heider Marktfrieden wohl wieder hergestellt. Andernfalls könnte die Summe im Klageverfahren eingefordert werden - aber auch dann dürfte der Marktfrieden gestillt sein.

Ärger bekommt der Deutschland-Fan aber auch mit dem Strafrecht: Das Polizeirevier Heide bearbeitet eine Anzeige wegen "Gemeinschädlicher Sachbeschädigung" (§ 304 StGB) gegen den Mann.

Hinweis: Sollte man sich heute Abend über einen möglichen Sieg Deutschlands gegen die französische Mannschaft freuen können, dann sollte das in einer Art geschehen, die andere nicht schädigt. Und wenn Deutschland in Rio de Janeiro verliert, dann sollte auch das kein Grund zur Panik sein. Bei allem Enthusiasmus: Es ist nur ein Spiel!

Quelle: Polizeidirektion Itzehoe (ots)

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