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Selbstfahrendes Taxi-Konzeptfahrzeug gewinnt "New Designers Ford Award"

Archivmeldung vom 18.09.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.09.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Muvone Taxi-Konzept / Bild: "obs/Ford-Werke GmbH"
Muvone Taxi-Konzept / Bild: "obs/Ford-Werke GmbH"

Die Corona-Krise hat die Mobilität vor neue Herausforderungen gestellt. Soziale Distanz und Abstandsregeln wirken sich auf den öffentlichen Verkehr aus, der Verkehrsfluss wird durch ein vermehrtes Aufkommen von Lieferfahrzeugen beeinträchtigt und die Bedenken jedes Einzelnen hinsichtlich der persönlichen Gesundheit und des Wohlbefindens nehmen zu.

Marius Lochner, Absolvent der Staffordshire University in Großbritannien, hat eine einzigartige Lösung entwickelt, die Menschen - insbesondere Menschen mit eingeschränkter Mobilität - dabei helfen kann, sich sicher fortzubewegen und gleichzeitig die geltenden Abstandsregeln einzuhalten. Sein Taxi-Konzeptfahrzeug mit dem Namen "muvone" wurde nun mit dem Ford "New Norm Mobility Award" ausgezeichnet. Bei dem Wettbewerb wurden Designabsolventen aufgefordert, Mobilitätskonzepte, -ideen und -lösungen zu entwickeln, die sich mit den neuen Corona-Szenarien befassen. Als selbstfahrendes Taxi legt das innovative "muvone "-Konzept den Schwerpunkt auf eine sichere individuelle Mobilität, damit die Menschen bequem reisen können, wohin und wann sie wollen.

"Die Corona-Krise hat unser Leben stark beeinflusst. Die veränderte Art und Weise, wie sich Menschen bewegen und Waren transportiert werden, haben eine 'neue Normalität' für alle geschaffen", sagte Chris Hamilton, Chefdesigner von Ford of Europe. "Dies erfordert neue Ideen für Apps, Funktionen, Designs und Mobilität in einer Zeit, in der das Fahrzeug einen bevorzugten privaten Raum darstellt und die persönliche Gesundheit wichtiger denn je ist".

Das "muvone"-Konzeptfahrzeug zeichnet sich durch ein minimalistisches Interieur mit flachen Oberflächen und leicht zu reinigenden Materialien aus, sodass der Innenraum zwischen den Fahrten mit geringem Aufwand desinfiziert werden kann. Das Konzept eignet sich aufgrund der einfachen Zugänglichkeit hervorragend für Senioren und Menschen mit eingeschränkter Mobilität - und das zu einer Zeit, in der behinderte Menschen eine stärkere soziale Eingliederung am dringendsten benötigen.

Die Auszeichnung ist Teil der "New Designers Awards", dabei handelt es sich um die größte Messe für Designabsolventen in Großbritannien, die Studenten mit Abschluss im Fach Design offensteht. In diesem Jahr fand die Show virtuell statt. Für sein erfolgreiches Konzept erhält Lochner 1.000 britische Pfund (1.120 Euro) sowie für die Dauer eines Semesters eine persönliche Betreuung vom Ford Europa-Chefdesigner, Ernst Reim, und Sonja Vandenberk, die ein Mitglied der Jury war, zusammen mit Chris Hamilton und Amko Leenarts, dem Direktor für Design bei Ford in Europa. Der Preis wurde in Zusammenarbeit mit dem Magazin "Top Gear" vergeben. Charlie Turner, Redaktionsleiter von Top Gear, war ebenfalls Teil der Jury und gab detailliertes Feedback zu den eingereichten Designvorschlägen.

"Die Bandbreite und Kreativität der Einreichungen war zutiefst beeindruckend. Mit Ihren Konzepten und Ideen haben die Talente der nächsten Generation ihre Visitenkarte abgegeben. Die Auswahl eines Gewinners war alles andere als einfach", sagte Turner.

Ein smartes Fahrzeug für eine smarte Welt, das den Fokus auf die Privatsphäre und Sicherheit eines jeden Einzelnen legt. Das "muvone"-Konzept passt dadurch besonders gut zur menschenzentrierten Design-Philosophie der Marke Ford. Das einladende Erscheinungsbild der Taxi-Studie, das durchdachte Branding und die Eignung für eine reale Verwendung innerhalb einer urbanen Infrastruktur haben dazu beigetragen, dass sich "muvone" von den anderen Einreichungen abhebt.

Den zweiten Platz belegte das "HALO Project", eine Idee für eine App, mit der Benutzer Reiseentscheidungen treffen und Routen basierend auf der persönlichen Sicherheit auswählen können, anstatt wie sonst üblich auf Grundlage der schnellsten oder kürzesten Strecke. Weitere Einreichungen umfassten Konzepte für die Mikromobilität wie Elektroroller und Aufsitzgeräte sowie für größere Fahrzeuge wie Elektroautos, ein fahrerloses Chauffeurfahrzeug und einen Sportwagen, der per Knopfdruck in einen Transporter umgewandelt werden könnte.

Quelle: Ford-Werke GmbH (ots)

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