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Verfolgungsfahrt von Wetzlar nach Limeshain

Archivmeldung vom 23.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Timo Klostermeier / pixelio.de
Bild: Timo Klostermeier / pixelio.de

--Wetzlar und Limeshain: Am Sonntagabend (22.03.2020) lieferte sich ein 43-Jähriger eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei. Er hatte sich nach einer Trunkenheitsfahrt am Nachmittag den Ersatzschlüssel seines Opels gegriffen, war zurück zur Polizeistation in Wetzlar gefahren und von dort in Richtung Wetterau geflohen.

Gegen 15.00 Uhr stoppte eine Streife der Wetzlarer Polizei den 43-Jährigen mit seinem Opel Astra auf dem Karl-Kellner-Ring. Sein Alkoholtest brachte es auf 1,59 Promille. Zudem stellten die Ordnungshüter fest, dass der Wagen nicht zugelassen und die Kennzeichen entstempelt waren. Sie verriegelten den Wagen, stellten die Fahrzeugschlüssel sicher und ordneten eine Blutentnahme an. Nachdem ihm ein Arzt eine Blutprobe abgenommen hatte, durfte er die Polizeistation wieder verlassen. Um 19.40 Uhr erschien der in Hüttenberg lebende Promillefahrer auf der Wache und forderte seine Fahrzeugschlüssel zurück. Die Polizisten verweigerten die Herausgabe, was er mit der Drohung "Ich komme morgen wieder und jage euch eine Kugel in den Kopf" quittierte und die Wache verließ.

Offensichtlich organisierte er sich den Zweitschlüssel, startete seinen Opel im Karl-Kellner-Ring und fuhr um 20.45 Uhr auf den Hof der Wetzlarer Polizeistation. Dort hupte er mehrfach und fuhr dann auf der Frankfurter Straße in Richtung A45 davon. Mehrere Funkwagenbesatzungen nahmen die Verfolgung auf. Die Fahrt ging auf der A45 in Richtung Hanau, wo er die Anhaltezeichen der Polizisten ignorierte. An der Anschlussstelle Altenstadt (Wettteraukreis) verließ er die Autobahn, fuhr in Richtung Büdingen weiter und bog von der Bundesstraße nach Limeshain-Hainchen ab. Auf der die A45 überführenden Brücke stellten Mitarbeiter der Polizeiautobahnstation Langenselbold ihren Funkstreifenwagen quer, um den Hüttenberger in seinem Opel zu stoppen. Da dieser jedoch mit unverminderter Geschwindigkeit auf die Sperre zufuhr, entschieden sich die beiden Polizisten den Weg freizumachen. Trotzdem kam es zu einem Zusammenstoß zwischen dem BMW und dem Opel des 43-Jährigen.

Die Airbags in beiden Fahrzeuge lösten aus. Die 28 und 37 Jahre alten Autobahnpolizisten zogen sich Prellungen und HWS zu, die in einer Klinik ambulant behandelt wurden. Sie konnten ihren Dienst nicht mehr fortsetzen. Der Hüttenberger erlitt ebenfalls leichte Verletzungen. Nach Untersuchungen im Bad Nauheimer Krankenhaus, wurde er ins Gewahrsam der Polizeistation Büdingen eingesetzt. Um 22.10 Uhr zeigte das Display des Alkoholtestes einen Wert von 1,8 Promille. Der Hüttenberger wird derzeit ausgenüchtert. Vor seiner Entlassung aus dem Polizeigewahrsam, werden ihn die Büdinger Kollegen vernehmen und erkennungsdienstlich behandeln.

Auf ihn kommen Strafverfahren wegen Trunkenheitsfahrt, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen zulassungsrechtlichen Verstößen zu.

Quelle: Polizeipräsidium Mittelhessen - Pressestelle Wetterau (ots)

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