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Erstmals empfangen Astronomen Funksignal von riesigem Superplaneten

Archivmeldung vom 10.11.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.11.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Symbolbild
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Bild von ipicgr auf Pixabay

Zum ersten Mal haben Astronomen der Universität von Hawaii den Superplaneten BDR J1750 + 3809, einen Braunen Zwerg oder einen nicht zustande gekommenen Stern, mithilfe eines Radioteleskops entdeckt und erforscht. Über die Entdeckung wird in einem Artikel berichtet, der im Fachmagazin „The Astrophysical Journal Letters“ veröffentlicht wurde.

Weiter heißt es diesbezüglich auf der deutschen Webseite des online Magazins "Sputnik": "Bisher wurden Braune Zwerge hauptsächlich durch Infrarot-Himmelsuntersuchungen entdeckt.

BDR J1750 + 3809 wurde vom Low-Frequency Array (LOFAR) in Europa identifiziert und danach mit dem Gemini Observatory Telescope und dem Infrarot-Teleskop der NASA auf Mauna Kea-Wipfel bestätigt. Obwohl braune Zwerge kein Licht wie Sterne ausstrahlen, senden sie dank dem Vorhandensein eines starken Magnetfeldes wie beim Jupiter Funksignale aus und erzeugen Polarlicht.

Braune Zwerge stellen ein Zwischenglied zwischen den riesigen Gasplaneten und den kleinsten Sternen dar. Sie haben nicht genügend Masse, um eine thermonukleare Kernfusionsreaktion zu starten, können jedoch normalerweise durch Infrarotstrahlung fixiert werden, die von ihrem heißen Inneren erzeugt wird. Die neue Studie zeigt, dass selbst die dunkelsten Braunen Zwerge und sogar Gasriesen, die frei durch den Weltraum schweben, mit empfindlichen Radioteleskopen entdeckt werden können. "

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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