Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Lifestyle Kurioses Hongkong: Deutsche Weltkriegs-Granate gelangt in Chips-Fabrik

Hongkong: Deutsche Weltkriegs-Granate gelangt in Chips-Fabrik

Archivmeldung vom 04.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Screenshot facebook
Bild: Screenshot facebook

In einer Kartoffelchips-Fabrik in Hongkong ist am Samstag eine Granate aus dem Ersten Weltkrieg gefunden worden. Das berichtete die Zeitung „South China Morning Post“ am Sonntag.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" schreibt weiter: "Laut Polizeiberichten handelt es sich hierbei um eine acht Zentimeter breite und rund ein Kilo schwere deutsche Handgranate. Sie soll mit einer Kartoffelladung aus Frankreich nach Hongkong gelangt sein. Wie es dazu kam, ist bisher unklar.

​Weil sie nicht explodiert sei, habe man sie von Sprengstoffexperten entschärfen lassen müssen.

Laut einem Polizeisprecher sei die Granate nicht mehr besonders stabil gewesen. Sie sei im Krieg zwar gezündet worden, aber nicht explodiert.

Wie Militärhistoriker Dave Macri von der Universität Hongkong vermutete, könne die Granate während des Kriegs in den Schützengräben Frankreichs zurückgeblieben sein — entweder versehentlich oder nach der Zündung.

„Der Graben wurde dann aufgefüllt und als Acker genutzt“, sagte der Historiker gegenüber dem Blatt.

Der Sprengsatz sei offenbar mit der Kartoffelernte wieder aufgetaucht und samt einer Kartoffellieferung per Schiff nach Hongkong gebracht worden."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

Anzeige: